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Geflüchtete kochen für Bedürftige: "Aktion Warmes Essen" startet

Veröffentlicht am 04.10.2018 von Boris Buchholz

Am Montag, 8. Oktober, startet die „Aktion Warmes Essen“ in der Pauluskirche in ihr 25. Jahr. Bis Ende März werden montags, mittwochs und freitags von 12 bis 14 Uhr im Saal der Pauluskirche Zehlendorf warme Mahlzeiten ausgegeben. Das Angebot richtet sich an wohnungslose Menschen und an Menschen mit geringem Einkommen. Das ökumenische Projekt wurde bereits 1993 von der Paulus-Gemeinde ins Leben gerufen. Die milaa gGmbH, eine Tochter des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, wurde mit der Organisation beauftragt.

Das Besondere: Es wird die erste Suppenküche sein, die Geflüchtete für Bedürftige organisieren. Möglich wird das dadurch, dass milaa die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm betreibt. Dort wurde im Frühsommer 2017 der „milaa Betrieb“ als eine „Abteilung“ innerhalb des sozialen Trägers gegründet: Bewohner übernahmen Aufgaben im Catering, beim Interims-Restaurantbetrieb sowie der Reinigung. „Wir freuen uns, dass die Paulus-Kirchengemeinde unseren Ansatz von Solidarität, Integration und Gemeinschaft hier vor Ort mit uns ausgestalten möchte“, sagte milaa-Geschäftsführerin Jeanne Grabner.

Zum Beginn der diesjährigen „Aktion Warmes Essen“ lädt die Paulus-Gemeinde am 8. Oktober um 12 Uhr zu einem Gottesdienst ein. Die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) wird zur Eröffnung sprechen. Im vergangenen Winter wurden bei der „Aktion Warmes Essen“ 4.200 Essen ausgegeben. Die Gemeinde ist bei der Finanzierung auf Spenden angewiesen.

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