Namen & Neues

Bürgermeisterin und Bezirkselternausschuss stärken Fichtenberg-Schule den Rücken

Veröffentlicht am 03.01.2019 von Boris Buchholz

„Mit Bestürzung habe ich die aktuellen Vorkommnisse rechter Gewalt und Hetze am Fichtenberg-Gymnasium wahrgenommen“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) kurz vor Weihnachten. Wie berichtet war die Schule in der Rothenburgstraße im Dezember wiederholt Ziel rechter Angriffe (hier mein Bericht zum Nachlesen). Die Straftaten müssten schnellstmöglich und uneingeschränkt aufgeklärt werden, sagte Richter-Kotowoski. Sie fuhr fort: „Ich unterstützte ausdrücklich das Fichtenberg-Gymnasium, das sich seit geraumer Zeit in der Initiative ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ engagiert.“ Steglitz-Zehlendorf sei weltoffen und heiße alle „alle Menschen unterschiedlichster Religionen und Kulturen willkommen“.

Auch der Bezirkselternausschuss Schule hatte sich am 21. Dezember klar zu Wort gemeldet: „Die aktuellen Vorgänge am Fichtenberg-Gymnasium sind außerordentlich besorgniserregend und inakzeptabel. Die Zunahme der Anfeindungen bis hin zu strafrechtlich relevanten Vergehen auf eine mündige Schülerschaft verurteilen wir auf das Schärfste.“ Die Vorsitzende des BEA, Ulrike Kipf, schrieb: „Eine Schule, in der sich Schüler und Lehrer für Demokratie, Toleranz und einen offenen politischen Diskurs einsetzen, unterstützen wir ausdrücklich!“ Die Meldeplattform der AfD, die zur Denunziation von Lehrkräften aufrufe, lehne der Bezirkselternausschuss strikt ab.

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