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Klinikum Benjamin Franklin: Der neue Hubschrauberlandeplatz wird erst Anfang 2020 in Betrieb gehen

Veröffentlicht am 03.10.2019 von Boris Buchholz

Klinikum Benjamin Franklin: Der neue Hubschrauberlandeplatz wird erst Anfang 2020 in Betrieb gehen. Noch ist der alte und zukünftige Hubschrauberstart- und -landeplatz am Berliner Charité Campus Benjamin Franklin eine große Baustelle. Ursprünglich sollte der Heliport samt Hangar und Überbauung des Uferwegs am Teltowkanal im Herbst fertig werden. Doch daraus wird nichts: „Wir rechnen mit der Eröffnung der Promenade und dem Abschluss des Umzuges bis Ende des 1. Quartals 2020“, teilte Charité-Sprecherin Jessica Oemisch auf Nachfrage mit. Die „bauliche Fertigstellung“ werde bis Ende des Jahres angestrebt. Aktuell werde geprüft, ob der Uferweg auch schon vor der Inbetriebnahme des Landesplatzes freigegeben werden könne.

Die zeitlichen Verzögerungen hätten sich „durch Schwierigkeiten beim Baugrund und Munitionsfunde bei unserer und den parallel laufenden Maßnahmen der Wasserbetriebe“ ergeben, sagte die Sprecherin. Dennoch sei die Charité „sehr zufrieden“, dass ein Ende der Bauphase in Sicht sei. Sie bezeichnet die „topografischen und komplexen rechtlichen Bedingungen zur Errichtung und Erweiterung eines innerstädtischen Hubschrauberlandeplatzes“ als „extrem schwierig“.

Während der Bauarbeiten ist der Rettungshubschrauber „Christoph 31“ am Flughafen Schönefeld stationiert. Nachteile für die Patientenversorgung hätten sich durch den Interimsstandort zwar nicht ergeben, erklärt Jessica Oemisch, der Betrieb laufe auch dort reibungslos. Allerdings sei eine „direkte Nähe“ zum Klinikum Benjamin Franklin „vorteilhafter“. Spätestens ab dem kommenden Frühjahr hebt Christoph 31 wieder regelmäßig vom Steglitzer Ufer des Teltowkanals ab. – Text: Boris Buchholz
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