Namen & Neues

Breitenbachplatz: Machbarkeitsstudie zum Rückbau der Autobahnbrücke startet im Sommer

Veröffentlicht am 12.03.2020 von Boris Buchholz

Breitenbachplatz: Wann startet die Machbarkeitsstudie zum Rückbau? Jetzt ist klar: Die Senatsverkehrsverwaltung wird sich verspäten und den Termin, den ihr das Abgeordnetenhaus für eine Machbarkeitsstudie zum Abriss der Autobahnbrücke am Breitenbachplatz gegeben hat, nicht einhalten. Bis zum Mai 2020 hatte das Parlament dem Senat für die Studie Zeit gegeben – es wird wohl ein Jahr später werden.

Im April beginne die Ausschreibung der Studie, hieß es letzte Woche bei einer Präsentation, zu der die Senatsverwaltung in ihre Räume im Haus am Köllnischen Park in Mitte eingeladen hatte. Mein Kollege Cay Dobberke (er schreibt den Newsletter Charlottenburg-Wilmersdorf) berichtete, dass die eigentliche Untersuchung im Sommer starten könne. Sie solle dem Abgeordnetenhaus vor den nächsten Berliner Wahlen im Herbst 2021 vorgelegt werden. Anschließend werde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt.

Die Brücke könne „theoretisch“ noch acht bis zehn Jahre genutzt werden, schätzt die Verwaltung von Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Eine Sanierung lohne sich nicht mehr. Deshalb stünden nur „entweder ein Ersatzneubau oder der Rückbau/Umbau“ zur Wahl, heißt es in der schriftlichen Fassung der Präsentation. Gemäß dem Abgeordnetenhausbeschluss werde außerdem geprüft, wie man die „Randbebauung des Stadtplatzes wiederherstellen“, den Durchgangsverkehr reduzieren und eine Tempo-30-Zone einrichten könne. Dazu wurde im Haus am Köllnischen Park eine Ausstellung mit Ideen von Studierenden der Hochschule Bremen eröffnet. – Text: Boris Buchholz

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