Namen & Neues

In Leichter Sprache: Streit über die Pläne für das frühere Kranken-Haus Heckeshorn

Veröffentlicht am 22.04.2021 von Boris Buchholz

 

Das Land Berlin und der Bezirk Steglitz-Zehlendorf streiten schon lange
über die Pläne für das frühere Kranken-Haus Heckeshorn.
Das frühere Kranken-Haus Heckeshorn liegt am Wannsee.
Heckeshorn ist schon lange kein Kranken-Haus mehr.
Fast alle Häuser von dem Kranken-Haus sind leer.
In einem von den Häusern leben Flüchtlinge.

Das Wort Flüchtling meint:
Dieser Mensch hat sein Zuhause in einem anderen Land verlassen.
Der Abschied von Zuhause ist nicht freiwillig.
Die Flüchtlinge hoffen in Deutschland
auf ein sicheres Leben.

Das Land Berlin will mehr Flüchtlinge in Heckeshorn
wohnen lassen.
Regula Lüscher ist eine wichtige Politikerin im Land Berlin.
Frau Lüscher arbeitet im Amt für Stadt-Entwicklung.
Frau Lüscher will die Häuser von dem Land Berlin gut nutzen.
Frau Lüscher sagt:

  • Viele Flüchtlinge leben mit ihren Familien in einfachen Wohn-Heimen.
  • In den Wohn-Heimen können die Flüchtlinge nur kurze Zeit wohnen.
  • In Berlin gibt es aber nicht genug normale Wohnungen für Flüchtlinge.
  • In Heckeshorn können die Flüchtlinge einige Zeit gut leben.
  • Bald müssen noch mehr Flüchtlinge raus aus
    den einfachen Wohn-Heimen.
  • Deshalb braucht das Land Berlin Heckeshorn als Wohn-Ort für Flüchtlinge.
  • In Heckeshorn können dann auch Menschen ohne Wohnung leben.

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf findet die Pläne
von Frau Lüscher nicht gut.
Das Bezirksamt und wichtige Politiker im Bezirk sind wütend.
Das Bezirksamt hat schon lange eigene Pläne für Heckeshorn.
Heckeshorn soll wieder ein Ort für Medizin und Gesundheit werden.
Es soll dort auch eine Schule und eine Kita geben.
Deshalb hat das Bezirksamt die Pläne für die Flüchtlings-Wohnungen
nicht Wirklichkeit werden lassen.

Frau Richter-Kotowski ist die Bürgermeisterin von
Steglitz-Zehlendorf.
Die Bürgermeisterin ist die Chefin vom Bezirksamt.
Frau Richter-Kotowski sagt:

  • Die Pläne vom Land Berlin sind gegen das Gesetz.
  • Im Gesetz steht: Heckeshorn soll ein Ort für Medizin und Gesundheit sein.
  • Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf will selbst über
    Heckeshorn bestimmen.

Die wichtigen Politiker in Steglitz-Zehlendorf sind
nicht einer Meinung über die Pläne für Heckeshorn.
Stephan Standfuß ist ein wichtiger Politiker
von der Partei CDU.
Herr Standfuß sagt:

  • Die Partei CDU und die Partei FDP waren immer
    gegen die Pläne
    von Frau Lüscher.

Martin Kromm ist ein wichtiger Politiker
von der Partei SPD.
Martin Kromm hat früher gesagt:

  • Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf soll die Flüchtlings-Wohnungen
    in Heckeshorn selbst planen.
  • Dann kann der Bezirk an den Plänen für Heckeshorn
    vielleicht etwas ändern.

Fast alle wichtigen Politiker im
Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind der Meinung:

  • Die Pläne von dem Land Berlin und Frau Lüscher sind nicht gut.
  • Der Bezirk will selbst über die Pläne
    für Heckeshorn bestimmen.
  • Das frühere Kranken-Haus Heckeshorn
    soll wieder ein Ort für Medizin und Gesundheit werden.

Das Land Berlin will die Flüchtlings-Wohnungen aber
unbedingt bauen.
Das Land Berlin will den Bezirk nicht selbst bestimmen lassen.
Der Streit zwischen dem Land Berlin und dem
Bezirk Steglitz-Zehlendorf geht also weiter.

Wichtig:
Liebe Leser,
in dem Text benutzen wir immer
das männliche Wort.
Zum Beispiel:

  • Der Bürger
  • Der Leser

Der Text lässt sich so leichter lesen.
Wir meinen damit aber auch die Frauen.
Wir meinen alle Menschen.

Übersetzung: Sabine Sundermann