Namen & Neues
In Leichter Sprache: Neue Pläne für den Sport-Platz in Düppel
Veröffentlicht am 24.06.2021 von Boris Buchholz
Düppel ist ein Stadt-Teil von Zehlendorf.
In Düppel ist die Straße Lissabon Allee.
Dort gibt es eine Jugend-Freizeit-Einrichtung.
Das Leichte Wort dafür ist Jugend-Haus.
Zu dem Jugend-Haus gehört ein Sport-Platz.
Auf dem Sport-Platz standen lange Zeit
Häuser für geflüchtete Menschen.
Die geflüchteten Menschen wohnen jetzt
an anderen Orten.
Die Kinder und die Jugendlichen in Düppel
wollen den Sport-Platz wieder benutzen.
Dafür muss der Sport-Platz umgebaut werden.
Das Land Berlin gibt Geld für den Umbau von dem Sport-Platz.
Letzte Woche war ein Treffen in der Lissabon Allee.
Die Mitarbeiter vom Jugend-Haus und vom Kinder- und Jugend-Büro
haben die Nachbarn in Düppel eingeladen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten
über Ideen für den Umbau von dem Sport-Platz sprechen.
Auch Carolina Böhm war bei dem Treffen.
Frau Böhm ist eine wichtige Politikerin im Bezirk.
Frau Böhm ist die Chefin vom Amt für Jugend und für Gesundheit.
Frau Böhm sagte:
- Der Sport-Platz soll nach dem Umbau ein
Sport-Platz für alle Nachbarn werden. - Der Sport-Platz soll für junge Menschen sein.
- Aber auch alte Menschen sollen hier ihre Freizeit verbringen können.
- Es soll auf dem Platz nicht zu laut werden.
- Und die Beleuchtung soll nicht zu hell sein.
- Es muss ein gutes Miteinander geben.
Bei dem Treffen gab es auch Streit.
Einige Nachbarn haben Angst vor zu viel Krach.
Die Nachbarn haben aber auch friedlich
über die Ideen für den Sport-Platz gesprochen.
Eine Idee fanden die Kinder und Jugendlichen besonders gut:
Eine Skater-Anlage.
- Skater spricht man so:
Sketer. - Eine Skater-Anlage ist eine besondere Fahr-Bahn.
- Eine glatte Fahrbahn mit vielen Hügeln.
- Auf dieser Fahr-Bahn fahren Skate-Boards sehr gut.
- Skate-Board spricht man so:
Skeet-Bord.
Was ist ein Skate-Board?
- Ein Skate-Board ist ein längliches Brett mit vier Rädern.
- Der Fahrer steht.
- Gute Fahrer können mit dem Skate-Board Sprünge machen.
Alle Teilnehmer von dem Treffen sagen:
In der Lissabon-Allee soll es einen schönen Platz für
Spiel und Sport geben.
Deshalb gibt es eine Abstimmung über die Ideen.
Die Skater-Anlage bekommt von den Jugendlichen
die meisten Stimmen.
Viele Erwachsene sind gegen die Skater-Anlage.
Die Teilnehmer finden noch etwas sehr wichtig:
Auf dem Sport-Platz soll viel Schatten sein.
Einer von den jungen Teilnehmern heißt Henry.
Henry findet das Treffen sehr gut.
Henry sagt:
Die Erwachsenen und die Politiker kennen jetzt die
Wünsche von den jungen Menschen.
Auch die Mitarbeiter vom Kinder- und Jugendbüro
loben das Treffen.
Jamila Martin und Katharina Epstude sagen:
- Das Treffen und die Gespräche waren sehr gut.
- Alle Menschen konnten ihre Meinung sagen.
- Jetzt kennen wir die Wünsche.
- Und wir kennen die Streit-Fragen:
Die Beleuchtung vom Sport-Platz und die Skater-Anlage.
Die Politikerin Carolina Böhm sagt zu den Wünschen:
- Ich entscheide nicht über die Wünsche.
- Das Grünflächen-Amt macht jetzt Pläne.
- Vielleicht zeigen wir den Kindern und Jugendlichen
bald die fertigen Pläne.
Auch Frau Böhm hat einen Wunsch:
- Hoffentlich werden die leeren Häuser auf dem Sport-Platz
bald abgebaut. - Dann kann im nächsten Frühjahr der Umbau von dem
Sport-Platz beginnen.
Es gibt noch eine gute Nachricht:
Auch das Jugend-Haus in Düppel wird umgebaut.
Deshalb ist das Jugend-Haus in den Sommer-Ferien nicht auf.
Auch für den Umbau vom Jugend-Haus gibt es viele Ideen.
Es soll ein Zimmer für Mädchen geben.
Und es soll ein Zimmer für Jungs geben.
In zwei Jahren soll der Umbau fertig sein.
Im Internet gibt es Infos zu dem Umbau.
Das ist der Link:
leute.tagesspiegel.de
Wichtig:
Liebe Leser,
in dem Text benutzen wir immer
das männliche Wort.
Zum Beispiel:
- Der Bürger
- Der Leser
Der Text lässt sich so leichter lesen.
Wir meinen damit aber auch die Frauen.
Wir meinen alle Menschen.
Übersetzung: Sabine Sundermann
Zum Projekt: Seit Januar 2021 erscheint jede Woche ein Text in Leichter Sprache im Steglitz-Zehlendorf-Newsletter. Im Wahljahr soll möglichst vielen Menschen die Teilhabe an politischen Informationen ermöglicht werden. Nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung, sondern auch Menschen mit Problemen beim Lesen und Schreiben, Menschen, die gerade Deutsch lernen, alten Menschen oder Kinder und Jugendlichen soll das neue Angebot erleichtern, sich eine Meinung zu bilden und sich an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen.
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