Namen & Neues
In Leichter Sprache: Das Neubau-Gebiet Lichterfelde-Süd aus der Sicht der Politik
Veröffentlicht am 26.08.2021 von Boris Buchholz
Im September finden 3 wichtige Wahlen statt.
Die Bürger wählen Politiker
- für den Bezirk
- für das Land Berlin und
- für ganz Deutschland
Die Zeitung Der Tagesspiegel liest vor der Wahl
die Wahl-Programme von den Parteien.
Und er stellt den wichtigen Politikern Fragen.
Der Tagesspiegel fragt:
Was sagen die Parteien zu den wichtigen Themen?
Zum Beispiel zum Thema:
Das Neubau-Gebiet in Lichterfelde-Süd
In Lichterfelde-Süd sollen sehr viele neue Wohnungen gebaut werden.
Die Pläne sind fast fertig.
Das Neubau-Gebiet in Lichterfelde-Süd ist sehr groß.
Die Zeitung Der Tagesspiegel hat wichtige Politiker aus dem Bezirk gefragt:
- Sind die Bau-Pläne für Lichterfelde-Süd gut für die Umwelt?
- Was muss an den Plänen besser werden?
Cornelia Seibeld ist eine wichtige Politikerin von der Partei CDU.
Frau Seibeld sagt:
- Das Neubau-Gebiet muss auch ohne Auto gut zu erreichen sein.
- Deshalb gibt es Pläne für verschiedene Angebote.
- Es soll eine Buslinie mit Elektro-Bussen zur S-Bahn geben.
- Mehrere Menschen können sich ein Auto teilen.
Das schwere Wort dafür ist Car-Sharing.
Das Wort spricht man so: Kar-Schäring.
Das Car-Sharing soll von einer Firma angeboten werden.
Frau Seibeld findet auch die Aufteilung von dem Bau-Gebiet gut.
Die Häuser stehen nicht zu eng aneinander.
Es wird auch keine Hoch-Häuser geben.
Dadurch gibt es immer genug frische Luft.
Frau Seibeld lobt noch andere Dinge:
- In Lichterfelde-Süd soll es eine Schule und einige Kitas geben.
Und es soll große Sport-Plätze geben. - In der Mitte vom Wohn-Gebiet gibt es Pläne für viel Grün.
Auch auf vielen Dächern werden Pflanzen wachsen.
Einige Ideen in den Bau-Plänen findet Frau Seibeld nicht gut:
- Auf der Osdorfer-Straße und der Straße Ostpreußendamm fahren zu viele Autos.
Die vielen Autos sind eine Gefahr für die Kinder und machen Lärm.
Frau Seibeld macht deshalb diese Vorschläge:
- Ein Teil vom Auto-Verkehr muss auf andere Straßen ausweichen.
- Und die S-Bahn soll öfter in Lichterfelde halten.
Carolyn Macmillan ist eine wichtige Politikerin von der Partei SPD.
Frau Macmillan findet viele Dinge in den Plänen für die neue Wohn-Anlage gut.
Neben dem Neubau-Gebiet stehen aber viele Hoch-Häuser.
Die Wohn-Siedlung mit den Hoch-Häusern heißt Thermometer-Siedlung.
Frau Macmillan sagt:
- So viele Häuser und Hoch-Häuser sind vielleicht ein Problem für das Klima.
- Fach-Leute für das Klima in der Stadt sollen prüfen:
Gibt es durch die vielen neuen Häuser zu wenig frische Luft in der
Thermometer-Siedlung?
Frau Macmillan lobt verschiedene Dinge in den Plänen:
- In der neuen Wohn-Anlage soll es umwelt-freundliche Heizungen geben.
- In der Nähe von der neuen Schule soll es einen Jugend-Treffpunkt geben.
- Es soll ein gutes Angebot an Läden geben.
- Auf vielen Dächern werden Pflanzen wachsen.
- Viele alte Bäume bleiben stehen.
Einige Ideen in den Bau-Plänen findet Frau Macmillan nicht gut:
- Auf den Straßen in Lichterfelde-Süd fahren zu viele Autos.
Die Autos sind eine Gefahr und machen Lärm. - Das Angebot von Bus und Bahn muss besser werden.
- Die Mieten in der neuen Wohn-Siedlung werden zu teuer sein.
Es muss mehr Wohnungen für Menschen mit wenig Geld geben.
Das schwere Wort dafür ist: Sozial-Wohnungen. - Der Wald und die Wiesen neben der neuen Wohn-Siedlung müssen
besseren Schutz bekommen.
Gülsah Bayar ist eine wichtige Politikerin von der Partei Die Grünen.
Frau Bayar sagt:
- Das geplante Neubau-Gebiet in Lichterfelde-Süd ist sehr groß.
Kein anderes Neubau-Gebiet in der Stadt Berlin ist so groß.
Deshalb müssen beim Bauen Regeln für den Klima-Schutz besonders beachtet werden. - Wir von der Partei die Grünen werden uns für klima-freundliches
Bauen einsetzen.
Frau Bayar findet in den Plänen einige Dinge gut:
- Neben der Wohn-Anlage gibt es viel Wald und große Wiesen.
Nur ein kleiner Teil von dem Wald und den Wiesen wird für
das Neubau-Gebiet benutzt. - Der Wald und die Wiesen sind wichtig bei starkem Regen.
Das Regen-Wasser wird von dem Wald-Boden und den Wiesen aufgenommen.
Mit diesen Ideen in den Bau-Plänen ist Frau Bayar nicht zufrieden:
- Die neue Wohn-Anlage ist mit Bus und Bahn nicht gut erreichbar.
- Es gibt in Lichterfelde-Süd zu viel Auto-Verkehr.
Frau Bayar macht deshalb diesen Vorschlag:
- Nach dem Bau von der Wohn-Anlage sollen Fach-Leute die
Verkehrs-Situation prüfen. - Nach der Prüfung müssen vielleicht neue Lösungen für die
Verkehrs-Situation überlegt werden.
Mathia Specht-Habbel ist eine wichtige Politikerin von der Partei FDP.
Frau Specht-Habbel findet viele Dinge in den Plänen für das Neubau-Gebiet gut.
Frau Specht-Habbel sagt:
- Viele Dinge sind in den Bau-Plänen geändert
- Die Verkehrs-Situation wird durch die Änderungen besser.
- In den Plänen steht jetzt auch mehr Maßnahmen zum Umwelt-Schutz.
Und zum Klima-Schutz.
Frau Specht-Habbel lobt in den Plänen noch weitere Dinge:
- Die Schule in der Wohn-Anlage wird jetzt an einer
anderen Stelle gebaut.
An der neuen Stelle gibt es viel weniger Verkehrs-Lärm. - In dem Neubau-Gebiet wird es auch Erinnerungs-Orte geben.
Die Erinnerungs-Orte erinnern an wichtige Ereignisse in der Geschichte. - Es wird ein Fahrrad-Parkhaus geben und mehr Buslinien.
Mit einigen Ideen in den Bau-Plänen ist Frau Specht-Habbel nicht zufrieden:
- Die Verkehrs-Situation in Lichterfelde-Süd ist sehr schwierig.
- In den Plänen steht keine gute Lösung für den Verkehr.
- Auch Auto-Park-Plätze für S-Bahn-Fahrer gibt es nicht genug.
Andreas Wild ist ein wichtiger Politiker von der Partei AfD.
Herr Wild findet den Bau von der Wohn-Anlage Lichterfelde-Süd gut.
Herr Wild findet Dächer mit Pflanzen nicht wichtig.
Herr Wild sagt:
- Der Bau von der Wohn-Anlage kostet zu viel Geld.
- Es muss mehr Park-Plätze geben.
- Die Osdorfer-Straße in Lichterfelde soll länger und breiter werden.
- Auch die Straße Ostpreußen-Damm soll länger und breiter werden.
- Auch an anderen Stellen muss gebaut werden.
So können viele Tausend Wohnungen entstehen.
Pia Imhof-Speckmann ist eine wichtige Politikerin von der Partei Die Linke.
Frau Imhof-Speckmann findet sehr viele Dinge an den Plänen nicht gut.
- Das ganze Neubau-Gebiet ist keine gute Idee
- An den Bau-Plänen ist zu wenig geändert worden.
- Das Neubau-Gebiet wird zu groß.
- Für das Neubau-Gebiet wird die Natur zu stark beschädigt.
- Das Neubau-Gebiet ist eine Gefahr für den Wald und die Wiesen.
- Die Auswirkungen auf das Klima sind nicht klar.
Vielleicht bekommt die Hochhaus-Siedlung nebenan nicht genug frische Luft. - Es wird zu wenige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld geben.
- Es gibt keine guten Pläne für die schwierige Verkehrs-Situation.
- Die Pläne und der Ort für die neue Schule sind nicht gut.
Frau Speckmann-Imhof lobt die Arbeit von der Arbeits-Gruppe Lichterfelde Süd.
Das schwierige Wort ist: Aktions-Bündnis Lichterfelde-Süd.
Die Arbeits-Gruppe hat die Bau-Pläne genau geprüft.
So konnten einige sehr schlechte Ideen geändert werden.
Hanna Bruche ist eine wichtige Politikerin von der
Partei Klimaliste Steglitz-Zehlendorf.
Frau Bruche hat viele Vorschläge für Umwelt-Schutz-Maßnahmen beim Bauen.
Das sind einige von den Vorschlägen:
- Umwelt-freundliches Bau-Material.
- Heizen mit Sonnen-Energie.
- Weniger Energie-Verbrauch durch gutes Bauen.
- Kein Auto-Verkehr in neuen Wohn-Gebieten.
Und es muss mehr Wohnungen für Menschen mit wenig Geld geben.
Frau Bruche sagt:
- In den Plänen für das Neubau-Gebiet in Lichterfelde-Süd gibt es
nicht genug Umwelt-Schutz. - Das Neubau-Gebiet ist zu groß.
- Es wird zu viel Wald zerstört und zu viel von den Wiesen bebaut.
- Das Neubau-Gebiet ist eine Gefahr für das Klima in der Hochhaus-Siedlung.
In der Hochhaus-Siedlung wird es zu wenig frische Luft geben. - Es muss weitere Änderungen in den Plänen für mehr Natur-Schutz geben.
Frau Bruche lobt:
- Die Arbeits-Gruppe Lichterfelde Süd konnte sehr gut arbeiten.
Der Grund: Die Arbeits-Gruppe durfte viele wichtige Akten lesen.
Ein Gericht hatte das Lesen von den Akten erlaubt. - Das Neubau-Gebiet wird von einem Unternehmen gebaut.
Das Unternehmen heißt: Groth-Gruppe.
Die Groth-Gruppe hat gut mit den Naturschutz-Gruppen zusammen-gearbeitet. - Es gibt Ideen für weniger Auto-Verkehr in der neuen Wohn-Anlage.
Das ist die Zusammenfassung von allen Meinungen über Lichterfelde-Süd:
- Die Verkehrs-Situation ist ein großes Problem.
Alle Politiker wollen noch Verbesserungen. - Das Neubau-Gebiet kann für das Klima in der Hochhaus-Siedlung
zu einer Gefahr werden.
Das finden diese Parteien: SPD, Die Linke, die Klima-Liste. - Es sollen weniger Einfamilien-Häuser gebaut werden.
Das finden diese Parteien: SPD, Die Linke, die Klima-Liste. - Der Wald und die Wiesen neben dem Neubau-Gebiet sind für das Klima wichtig und müssen erhalten werden.
Das finden diese Parteien: CDU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, die Klima-Liste. - Manche Dinge in den Plänen für das Neubau-Gebiet in Lichterfelde Süd sind nicht gut für die Umwelt.
Aber das Neubau-Gebiet ist trotzdem ein gutes Vorhaben.
Das finden diese Parteien: CDU, SPD, Grüne, FDP.
Die Partei Die Linke und die Klima-Liste teilen diese Meinung nicht.
In der Zeitung Der Tagesspiegel finden Sie noch mehr Infos
über die Pläne für Lichterfelde-Süd.
Das ist der Link: tagesspiegel.de
Wichtig:
Liebe Leser,
in dem Text benutzen wir immer
das männliche Wort.
Zum Beispiel:
- Der Bürger
- Der Leser
Der Text lässt sich so leichter lesen.
Wir meinen damit aber auch die Frauen.
Wir meinen alle Menschen.
Übersetzung: Sabine Sundermann
- Alle bisher in Leichter Sprache erschienenen Texte im Überblick und weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier.