Namen & Neues

Dank BärGPT kein stumpfes Copy und Paste mehr

Veröffentlicht am 16.10.2025 von Niklas Bessenbach

Im Bezirksparlament hat die FDP Steglitz-Zehlendorf das Bezirksamt gefragt, wann genau BärGPT in den Verwaltungen eingeführt wird.

Falls Sie jetzt fragen BÄR… was? Die Berliner Verwaltungen bekommen bald Unterstützung aus der KI-Welt: BärGPT heißt der neue digitale Helfer, der Texte schreiben, korrigieren, übersetzen und recherchieren kann. Zudem sollen Mitarbeiter der Ämter mit BärGPT Dokumente einfacher verwalten können. Entwickelt wurde das Tool vom CityLab Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei.

„Jede frei gewordene Minute an Schreibaufwand kann so in Bürgernähe zurückfließen“, sagte SPD-Digitalisierungsexperte Jan Lehmann auf Tagesspiegel-Nachfrage. In BärGPT liegt außerdem die Hoffnung, den Fachkräftemangel abzufedern.

Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg sagte den Verordneten vergangenen Mittwoch, BärGPT befinde sich seit Mai 2025 in der Testphase. Das Tool soll noch dieses Jahr einer „größeren Nutzungsgruppe“ vorgestellt werden. Wer in den Ämtern ab wann die KI verwenden darf und was sie kosten wird, werde bisher noch geprüft. „Die Bezirke sind in das Rollout von BärGPT nicht eingebunden.“ Viele Ämter, die freie Texte verfassen müssten, gebe es allerdings nicht, so Schellenberg.

Sie setzte aber schon einige Hoffnung in die neue KI. Für Mitarbeiter könnte sie dazu führen, dass „dieses stumpfe Copy und Paste“ wegfalle und man sich mehr auf sein Kerngeschäft fokussieren könne.