Macher

90. Todestag von Adolf Lewissohn

Veröffentlicht am 14.11.2017

Vor genau 90 Jahren – am 14. November 1927 –  starb der Gründer und Betreiber des Seebads Mariendorf. Seine Tochter und Erbin, Helene Lewissohn, wurde von den Nazis enteignet und später nie dafür entschädigt. Die Schwimmbloggerin Bianca Tchinda setzt sich seit Jahren für eine würdige Erinnerung an die Familie Lewissohn ein. So soll das geplante Multifunktionsbad in Mariendorf nach Helene Lewissohn benannt werden. Auf Tchindas Initiative hin ist eine Gedenktafel für Adolf Lewissohn in der BVV beantragt. Sie soll an dem Standort des einstigen Seebads, wo jetzt ein Seniorenheim steht, angebracht werden. Das Bad, in dem sich bis zu 4000 Menschen pro Tag vergnügen konnten, war über Mariendorf hinaus von Bedeutung. Tchinda hat die Geschichte aufwändig recherchiert. Nach dem Krieg konstituierte sich die Tempelhofer BVV im Gebäude des Seebads an der Ullsteinstrasse, und der erste Bezirksbürgermeister, Jens Nydahl, wurde dort gewählt. schwimm-blog-berlin.de