Macher

David Bowie zu Ehren

Veröffentlicht am 14.11.2017

Die Grünen-Abgeordnete Catherina Pieroth-Manelli hatte am Montag zu einer Diskussion über diese Idee eingeladen und war auf reges Interesse gestoßen. Schon kurz nach dem Tod des englischen Sängers im Januar 2016 hatten Fans gefordert, einen Teil der Hauptstraße nach ihm zu benennen. In der Hauptstraße 155 hatte Bowie in den Siebzigerjahren knapp zwei Jahre lang gewohnt. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, waren die Anwohner und Einzelhändler nicht so richtig begeistert. Denn eine Änderung des Straßennamens bringt auch immer eine Adressenänderung und damit Umstand mit sich.

Künstler statt Kaiser. Bei der Veranstaltung wurde auch eine Alternative zur Hauptstraße genannt. Es kam die Idee auf, den Kaiser-Wilhelm-Platz in David-Bowie-Platz umzubenennen. Das fand durchaus mehr Zustimmung. Diskutiert wurde zudem, ob eine solche Benennung dem Tourismus diene oder gar der Gentrifizierung Vorschub leiste.

Wartezeit. Der Grüne-Bezirksverordnete Bertram von Boxberg hat dabei auch darauf hingewiesen, dass eine solche Benennung nach dem Berliner Straßengesetzt ohnehin frühestens fünf Jahre nach dem Tod umgesetzt werden könnte. Pieroth-Manelli ist aber eine frühzeitige Diskussion wichtig, in der Anwohner Pro und Contra abklopfen. So könne eine verbindlichere Beteiligung entstehen.