Namen & Neues

Keine Rosinenbomber nach Tempelhof

Veröffentlicht am 03.04.2018 von Sigrid Kneist

Die Tegel-Retter-Partei FDP macht sich anscheinend auch Gedanken darüber, wie man den Flughafen Tempelhof wiederbeleben könnte. So könnte man zumindest eine Anfrage des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, interpretieren, die er angesichts des Jubiläums „70 Jahre Luftbrücke“ gestellt hat. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten im kommenden Jahr will die Initiative „Berlin Airlift“ 40 Rosinenbomber auf dem Flugplatz Schönhagen bei Trebbin landen lassen.

Czaja fragt jetzt unter anderem: „Wurde der Flughafen Tempelhof als Zielflughafen für die 40 „Rosinenbomber“ von Anbeginn der Planung für das Jubiläum „70 Jahre Luftbrücke“ ausgeschlossen? Wenn ja, warum?“ Die Antwort des Senats fällt eindeutig aus: „Die Rosinenbomber dürfen nicht in Berlin landen, da die beiden Originalschauplätze – Tempelhof und Gatow – stillgelegt sind. Tegel und Schönefeld kamen laut Initiatoren ebenfalls nicht infrage, da bei laufendem Flugbetrieb die zusätzliche Landung von 40 „Rosinenbombern“ nicht möglich ist.“ Darauf hätte der FDP-Mann vielleicht auch selber kommen können. Hier die komplette Antwort auf die Anfrage als PDF.

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