Namen & Neues

Beharrungskräfte, 2: Hafen macht weiter

Veröffentlicht am 08.01.2019 von Sigrid Kneist

Eigentlich ist der Mietvertrag der queeren Traditionsbar Hafen ausgelaufen. Am 3. Januar sollte Schlüsselübergabe sein. Aber daraus wurde nichts, stattdessen gab es eine rauschende Soliparty bis zum nächsten Morgen. Und Schluss ist immer noch nicht. Der Hafen ist nicht dicht, macht vorerst weiter. Lesen Sie hier die Geschichte dazu von meiner Kollegin Sarah Murrenhoff. Der Betreiber der legendären Kneipe, Uli Simantowitz, hofft, dass der Hafen auch weiter eine Zukunft hat.

Als im Dezember das drohende Aus bekannt wurde, kamen Solidaritätserklärungen von Berliner Politikern vieler Parteien. „Der Hafen ist seit 28 Jahren eine Institution – daher muss er als Teil dieses lebens- und liebenswerten Kiezes erhalten bleiben“, schrieb der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak. Die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Melanie Kühnemann-Grunow (SPD), Carsten Schatz (Linke) sowie Anja Kofbinger und Sebastian Walter (Grüne) forderten den Vermieter auf, „eine Verlängerung des Mietvertrages zu ermöglichen und dem Hafen eine Zukunft zu eröffnen“. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht.

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