Namen & Neues

Die Zukunft der Hirsche

Veröffentlicht am 08.01.2019 von Sigrid Kneist

Noch ist das kleine Hirschrudel im Damwildgehege im Tempelhofer Franckepark beheimatet. Aber wie es mit den Tieren weitergeht, treibt einige Anwohner um. Die Zukunft der Hirsche wird bestimmt auch Thema beim Parkspaziergang mit der für die Grünflächen zuständigen Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Grüne) sein. Diese lädt am Freitag, den 18. Januar, zu einer Begehung der vier Tempelhofer Grünanlagen Franckepark, Bose-, Lehne- und Alter Park ein. Dabei geht’s aber nur am Rande um die Hirsche, im Mittelpunkt stehen die Maßnahmen, mit denen die Anlagen im Rahmen des Bene-Programms (Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung) saniert werden sollen. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr im Bosepark begonnen werden. Treffpunkt ist am 18. Januar um 14.30 Uhr, am Eingang zum Rosengarten des Franckeparks, Theodor-Francke-Straße.

Explizit um die Zukunft der Hirsche geht es bei der Einwohnerversammlung im BVV-Saal des Rathauses Schöneberg (31. Januar, 17.30). Bei diesem Termin wird mit emotionalen Diskussionen zu rechnen sein – wie meistens, wenn es um Tiere geht. In der letzten Bezirksverordnetenversammlung war beschlossen worden, dass die Tiere nicht umgesiedelt werden dürfen, bevor diese Versammlung stattgefunden hat. Wie berichtet, hat Heiß mehrfach darauf hingewiesen, dass die Tiere am bisherigen Standort nicht artgerecht gehalten werden können. Deswegen sollen sie in ein Wildgehege in Brandenburg gebracht werden. Leider mussten die Hirsche auch in der Silvesternacht wieder einiges mitmachen. Jede Menge Müll von der Böllerei landete im Tiergehege. Außerdem ist der Lärm der Knallerei eine erhebliche Belastung für die Tiere.

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