Namen & Neues

"Potse" und kein Ende

Veröffentlicht am 15.01.2019 von Sigrid Kneist

Natürlich steht die „Potse“ nach der Weigerung des Kollektivs, die Räume zu verlassen, auch an diesem Mittwoch wieder auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung. Gleich zwei Große Anfragen von CDU und FDP behandeln das Thema. Die Unionsfraktion will beispielsweise wissen, ob Bezirksamt und „Potse“ nach diesem Vertrauensbruch überhaupt noch zusammenarbeiten und tragende Vereinbarungen treffen können? Außerdem fragt sie: Mit welchen zusätzlichen Ausgaben rechnet das Bezirksamt durch die verspätete Übergabe der Mietsache oder werden diese Mehrkosten von der „Potse“ getragen bzw. eingefordert? Bei der FDP geht es vor allem um die Frage, wer die „Potse“ vertritt und für sie sprechen kann.

Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat bisher noch keine Rückmeldung des „Potse“-Kollektivs und der Aktivisten des zweiten Jugendzentrums Drugstore erhalten, was sie von den Räumen im Flughafen Tempelhof halten. Diese waren vor gut zehn Tagen gemeinsam besichtigt worden. Laut Schworck hat das Ordnungsamt am Montag Sofa, Stühle und eine große überdachende Plane vom Bürgersteig vor dem Gebäude räumen lassen, die „Potse“-Unterstützer für die dortige Mahnwache aufgestellt hatten.

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