Namen & Neues

Barrierefreiheit während der Bauarbeiten

Veröffentlicht am 29.01.2019 von Sigrid Kneist

Am Bahnübergang Säntisstraße haben mobilitätseingeschränkte Menschen momentan keine Chance, die provisorische Fußgängerbrücke zu nutzen. Aus Kostengründen wurde auf den Bau einer barriefreien Lösung – sprich: ein provisorischer Aufzug – verzichtet. Darüber habe ich hier mehrfach geschrieben. Da man weiß, wie lange Planungsvorläufe dauern, habe ich jetzt bei der Bahn nachgefragt, was denn an der Buckower Chaussee geplant ist. Denn dort wird in drei Jahren ebenfalls wegen der Bauarbeiten die Straße als Bahnübergang gesperrt und eine provisorische Brücke nötig werden.

Die Antwort: „Grundsätzlich wird angestrebt über die Bauzeit eine behindertengerechte Querung der Gleise im Bereich der Buckower Chaussee offen zu halten. Dazu wird u. a. auch der Anbau provisorischer Aufzüge an die vorhandene Fußgängerüberführung am Haltepunkt Buckower Chaussee zur behindertengerechten Querung des S-Bahnüberganges geprüft. Die Auflösung des Bahnüberganges Buckower Chaussee ist für Mitte 2022 vorgesehen. Einzelheiten zu den technischen Lösungen können allerdings erst nach Bindung eines Auftragnehmers Bau für die Bauhauptleistungen abschließend festgelegt werden.“

Nach Beendigung aller Bauarbeiten sollen dann die Bahnsteige über vier Aufzüge von der Straßenebene aus zu erreichen sein.