Namen & Neues

Brewdogs planen große Eröffnung in Mariendorf

Veröffentlicht am 16.07.2019 von Sigrid Kneist

Spätestens Anfang September soll im ehemaligen Gaswerk in Mariendorf wieder das Craft Beer fließen. Denn am Wochenende 7./8. September will die Brauerei Brewdog dort eine große Eröffnungsparty feiern. Eventuell werden Restaurant und Biergarten aber auch schon vor der offiziellen Eröffnung in Betrieb genommen, wie ein Unternehmenssprecher andeutet. Die schottischen Craft-Beer-Brauer hatten die erst vor knapp drei Jahren eröffnete Brauerei Anfang April übernommen, als sich die kalifornische Stone Brewing zurückzog. Deren Gründer Greg Koch hatte rund 25 Millionen Euro in den Standort investiert, eine Brauerei und ein riesiges Restaurant in die alte Werkshalle gesetzt sowie einen schönen, großen Biergarten angelegt. Der Mariendorfer Standort sollte die Europazentrale werden; im Herbst 2016 machte die Brauerei auf. Vielleicht war die Investition „zu groß, zu mutig, zu früh“, sagte Koch im April. Der Standort Mariendorf sei eins der „schwierigsten und frustrierendsten Dinge gewesen“, die er je getan habe.

Brewdog gilt als die größte Craft-Beer-Brauerei Europas. Ab Mai begann das Unternehmen, das von den beiden Schotten Schotten James Watt und Martin Dickie gegründet wurde, mit dem Umbau. Seitdem waren auch Restaurant und Biergarten geschlossen. Ursprünglich hieß es, dass man nach sechs bis acht Wochen wieder öffnen wolle. Aber wie bei so vielen Projekten in Berlin dauert es länger. Der Innenausbau ist noch in vollem Gang. Eins aber ist schon entstanden: Auf der großen Stirnwand prangt jetzt ein riesig-buntes Streetart-Gemälde auf der ganzen Fläche, wie man auf diesem Facebook-Post sehen kann. Die Brewdogs setzen ganz klar auch auf Erlebnisse rund ums Bier. Ihre bekannteste Mark ist das „Punk IPA“. Equity Punks werden diejenigen genannt, die Anteile an der Brauerei erworben haben.

Die Equity Punks sind auch diejenigen, die als erste feiern dürfen. Am Samstag, 7. September, findet in Mariendorf für sie das „General Mayhem Europe“ statt- was man am ehesten mit kollektivem Exzess übersetzen kann. Die öffentliche Eröffnungsparty gibt’s dann einen Tag später.

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