Namen & Neues

Pilgern an den Yorckbrücken

Veröffentlicht am 03.12.2019 von Sigrid Kneist

Spätestens seit Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ genießt eine Pilgertour auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela große Beliebtheit. Künftig kann man sich die Anreise nach Spanien oder Frankreich sparen, wenn man nur ein bisschen pilgern möchte. Denn eine der historischen Pilgerstrecken von Polen kommend führt durch Tempelhof-Schöneberg. In einem fraktionsübergreifenden Antrag für die nächste Bezirksverordnetenversammlung in der kommenden Woche sprechen sich Grüne, SPD und CDU dafür aus, diese Strecke durch Hinweisschilder sichtbar zu machen, so wie es andere deutsche Städte bereits tun. Wer also von den Yorckbrücken zum S-Bahnhof Südkreuz und weiter zu den S-Bahnhöfen Priesterweg und Attilastraße läuft, kann später sagen, er sei auf dem Jakobsweg gewesen. Und die übrigen 2389 Kilometer nach Santiago sind dann doch ein Klacks. Die typische Muschel wird den Weg weisen.

Text: Sigrid Kneist, Foto: dpa/Picture Alliance

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