Namen & Neues

Karstadt-Antrag in der BVV

Veröffentlicht am 09.06.2020 von Sigrid Kneist

Karstadt landet auf der Rathaus-Agenda. Die Zukunft der Kaufhäuser des Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof beschäftigt jetzt auch die Bezirksverordneten. In Berlin-Tempelhof gibt es seit Jahrzehnten eine traditionsreiche Karstadtfiliale. Die Linke wird in der kommenden BVV einen Antrag einbringen. In einer Pressemitteilung heißt es: „Das Bezirksamt darf nicht Zuschauer bleiben, sondern muss sich im Sinne der Beschäftigungssicherung und des Erhalts der Einkaufsmöglichkeiten in Tempelhof in den Verhandlungsprozess einbringen.“

Die Krise habe mit Corona nur am Rande zu tun, sagte Christine Scherzinger, wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion. „Es ist ein Skandal, dass eine Kaufhauskette in eine solche Schieflage geraten kann und an vielen Standorten in Deutschland die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen müssen“, obwohl der Haupteigner René Benko zu den reichsten Menschen der Welt gehöre, sagte Scherzinger. linksfraktion-tempelhof-schoeneberg.de

Wichtig für Tempelhof. Bereits vor drei Wochen, als die mögliche Schließung von 80 der 170 Kaufhausfilialen bekannt wurde, hatte Bezirsksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) gesagt, dass der Bezirk seine Unterstützung anbiete. Das Karstadt-Kaufhaus sei von besonderer Bedeutung für die Einkaufsstraße Tempelhofer Damm.

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