Namen & Neues

Corona-Tagebuch der Johanna-Eck-Schule: Gute Planung muss sein

Veröffentlicht am 21.07.2020 von Sigrid Kneist

An der Tempelhofer Sekundarschule wird in den letzten Ferienwochen kräftig das neue Schuljahr organisiert und geplant. In knapp drei Wochen geht der Betrieb wieder los. Verwaltungsleiter Axel Jürs lässt uns mit dem Online-Tagebuch Einblick nehmen in die derzeitigen Planungsschwerpunkte.

Eine Sache der Jahresplanung. Damit das neue Schuljahr glatt durchlaufen kann,   hat der Schuljahreskalender ein Gerüst, das durch das Jahr trägt. In dieses können aber ab Schuljahresbeginn auch Kollegium, Schüler*inne-und Elternschaft über die Schulgremien Vorschläge für Angebote einbringen. Einige konzeptionelle Eckpfeiler sind dafür schon eingezogen, welche die Orientierung erleichtern und individuellen Planungsaufwand reduzieren. Dazu finden Planungssitzungen mit aktuellen und neuen Kooperationspartnern statt, die Angebore machen und unsere Vorschläge dafür gerne aufgreifen, inklusive Ideen für ein Herbst(-ferien-)camp.

Elternabende ohne Terminfindungs-Stress: Für die verschiedenen Jahrgänge gibt es künftig zentrale Info-Elternabende. Elternvertreter*innen können die Klassenelternabende, zu denen sie nach Schulgesetz die Einladenden sind, bequem an diesen gemeinsamen Infoabend andocken; sie müssen es aber natürlich nicht.

Neuer Modus für Klassenfahrten. Sie finden künftig immer in den Jahrgängen sieben und neun statt, was auch jahrgangsweise Themenfahrten erlaubt. Das fördert den Jahrgangszusammenhalt und schafft mehr Flexibilität: Manchmal sind die Kids für die Klassenfahrt in einer anderen Lerngruppe besser untergebracht als in der eigenen. Und die Eltern können zeitlich und auch finanziell besser planen. Auch Wandertage werden künftig für Schwerpunktthemen genutzt, die die Einbeziehung externer Kooperationspartner für interessante Angebote erlaubt.

7×7 = Johanna. Unter diesem Titel wird es für die künftigen Schüler*innen  und ihre Eltern ab September ein vielfältiges Informationsangebot für 5.- und 6.-Klässler*innen und deren Eltern in unterschiedlichen Formaten geben. Und die Vorbereitungen für den Start der neuen Schüler*innen laufen auf Hochtouren. Wir sind zudem gespannt, wer die von uns mit dem Ferienbrief verschickten „Ferienaufträge“ erledigt. Dies ist natürlich freiwillig. Aber den neuen Schüler*innen soll es helfen, für sich selbst nachzusehen, wo eventuell noch etwas nachgeholt oder geübt werden kann, was in den Coronawochen vielleicht etwas zu kurz kam. Einer der „Ferienaufträge“ für die Kinder lautete, aufzuschreiben, worauf sie sich freuen und was sie sich von der Zeit an ihrer neuen Schule erhoffen. Und wir haben unseren „neuen“ Schüler*innen auch einen Wunsch geschickt: dass sie zum ersten Schultag wissen, wer Johanna Eck war und wann sie warum und wofür als ‚Gerechte unter den Völkern‘ geehrt wurde.

Die 17 vorangegangenen Folgen aus dem Online-Tagebuch können Sie hier nachlesen: „Wie zum Kuckuck sind die ins Gebäude reingekommen?“„Bleib sauber, Johanna!“, „So ergeht’s dem Schulleiter“„Schon wieder quadratische Funktionen“„Danke heißt auf Polnisch Dziękuję“„Vorbereitungen für die Rückkehr“„Es geht wieder los“ „Masken to go“„Alle wieder da“, „Der ungeliebte Brückentag“„Warum nicht auch am Samstag?“„Alle begannen, in fremden Sprachen zu reden“„Endlich mal wieder Spanisch und Französisch“, „Klassenfotomontage und Rechnen mit der Pandemie“„Zeugnisvergabe in Etappen“ und „Sommercamp statt Sommerschule“„Jetzt wird renoviert“ und „Nach allen Regeln“.