Namen & Neues

Online-Tagebuch der Johanna-Eck-Schule: Gute Gastgeber

Veröffentlicht am 08.09.2020 von Sigrid Kneist

In dieser Folge des Online-Tagebuchs der Tempelhofer Sekundarschule erfahren Sie, wie sich Schülerinnen und Schüler als Gastgeber bewährten. Wie in den vergangenen Wochen schon können Sie mit Unterstützung von Verwaltungsleiter Axel Jürs Einblick in den Schulalltag nehmen.

Willkommen an der Johanna. Am Montag war die Schule Gastgeberin für eine Schulleiter*innen-Sitzung weiterführender Schulen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Immer, wenn besondere Gäste in Empfang zu nehmen sind, werden sie durch ‚Johannas Botschafter*innen‘ begrüßt. Es gibt ein kleines festes Team von Schüler*innen, denen diese Aufgabe Freude macht, das aber von Fall zu Fall um weitere Schüler*innen ergänzt wird. Diesmal waren es ausnahmlos Kids aus den Willkommensklassen, die sich diese Aufgabe zuvor im Rahmen von Prokjektstunden zur Willkommenskultur erarbeitet hatten: Dabei war es auch um kulturelle Unterschiede gegangen, wie man beispielsweise Gäste empfängt oder bewirtet. Und alle Schüler*innen, woher sie auch nach Berlin gekommen sind, waren sich einig: Gäste empfangen, ohne ihnen etwas anzubieten? Das geht gar nicht! 

Willkommenskultur zelebrieren. Also hieß es: Plan gemacht, losgelaufen, mit der Lehrerin eingekauft, um ein kleines, leckeres und obendrein noch gesundes Buffet zusammenzustellen. Und bei der Begrüßung glitzert ein bisschen Stolz aus den Augen der Jugendlichen, dass ihr Schulleiter Engin Çatik ihnen den Gästeempfang komplett anvertraut und gar nicht nachschaut, ob alles klappt. Schon vor Ende der Sitzung kommen sie um zu fragen, ob die Gäste sich wohlgefühlt haben mit Begrüßung, Begleitung, Buffet. Alles kann zugesichert werden, die Schulleiter*innen ihrerseits reagierten ausgesprochen freundlich auf die Kontaktaufnahme ihrer Gastgeber*innen. Das Zutrauen in die Schüler*innen, dass sie ihre Schule gut vertreten können, wenn man sie gut vorbereitet und einstimmt, bewährt sich. Und dabei macht es keinen Unterschied, zu welchem Jahrgang oder welcher Klasse die Jugendlichen gehören.

Positive Entwicklung. Dieser Tage wurden bei einer Gesamtkonferenz die Ergebnisse der Befragung der pädagogischen Mitarbeiter*innen – durch die Senatsverwaltung – vorgestellt; jeweils schulspezifisch und im Vergleich zum Durchschnitt der Ergebnisse im Bezirk. In vielem ähneln sich die Ergebnisse zwischen den Schulen. Aber in einem erfreulichen Sektor lagen die Ergebnisse der Schule so deutlich über dem allgemeinen Wert, dass die Studienleiterin bescheinigte, noch nie einen so hohes Ergebnis gesehen zu haben: Wertschätzung des Engagements durch die Schulleitung. Ein gutes Argument für den  nächsten Tag der offenen Tür gegenüber den Eltern, die immer mehr Wert auf ein engagiertes Kollegium legen.

Die 25 vorangegangenen Folgen aus dem Online-Tagebuch können Sie hier nachlesen: „Wie zum Kuckuck sind die ins Gebäude reingekommen?“„Bleib sauber, Johanna!“, „So ergeht’s dem Schulleiter“„Schon wieder quadratische Funktionen“„Danke heißt auf Polnisch Dziękuję“„Vorbereitungen für die Rückkehr“„Es geht wieder los“ „Masken to go“„Alle wieder da“, „Der ungeliebte Brückentag“„Warum nicht auch am Samstag?“„Alle begannen, in fremden Sprachen zu reden“„Endlich mal wieder Spanisch und Französisch“, „Klassenfotomontage und Rechnen mit der Pandemie“„Zeugnisvergabe in Etappen“„Sommercamp statt Sommerschule“„Jetzt wird renoviert“ , „Nach allen Regeln“„Gute Planung muss sein“, „Noch sind die Handwerker im Haus“„Letzte Vorbereitung vor dem Schulstart“, „So war der erste Tag“„Die ersten Corona-Fälle“„Elternbegrüßung auf dem Schulhof“ und „Gedenktage, Gewalt und Demokratie“.