Namen & Neues

Corona-Tagebuch der Johanna-Eck-Schule: Lernen auf allen Kanälen

Veröffentlicht am 19.01.2021 von Sigrid Kneist

Im Lockdown gibt es inzwischen vermehrt Bildungsangebote von Fernsehsendern, um das Lernen zu Hause zu unterstützen. Wie  die Tempelhofer Sekundarschule dazu steht, verrät uns Verwaltungsleiter Axel Jürs.

Lehrreiche Kindersendungen. Auf ihrer Website weist die Johanna-Eck-Schule ihre Schüler*innen und Eltern auf das erweiterte schulnahe TV-Programm der öffentlich-rechtlichen TV-/Rundfunk-Sender hin, und das nicht nur in Bezug auf interessante Dokumentationen. Inzwischen ist auch die Maus, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, eine in Ehren zwar nicht ergraute, aber didaktisch gereifte pädagogische Instanz.

Bücher als Ratgeber. Kinder- und Jugendbuch-Klassiker halten wichtige Erkenntnisse, Anregungen für Jung und Alt bereit. Eine solche Mutmach-Maxime zitiert Schulleiter Engin Çatık in seinem wöchentlichen Newsletter an das Kollegium: „Das habe ich noch nie versucht, also bin ich ganz sicher, dass ich es schaffe!“ Klingt wie aus einem pädagogischen Ratgeber zur Ermutigung von Forschungsinteresse und Experimentierfreude von Kindern und Jugendlichen. Sagt aber Pippi Langstrumpf aus Astrid Lindgrens Klassiker.

Unterstützung bei Wettbewerben. Die von der Senatsverwaltung erlaubte individuelle Vor-Ort-Unterstützung einzelner Schüler*innen gibt es auch an unserer Schule; nicht nur für sozial benachteiligte Kids oder solche, die zu Hause im familiären Home-Office-Engpass hinter den Eltern zurücktreten müssen. Auch für besonders engagierte Schüler*innen, die sich erlaubte Beratung in Prüfungsvorbereitung oder für eine Wettbewerbsteilnahme wünschen, wird diese in Übereinstimmung mit den Hygienevorschriften gewährt. Sie ist so organisiert, dass sie auch den womöglich sich noch verschärfenden Lockdown-Vorschriften standhalten kann. Aus der 10. Klasse zum Beispiel nehmen eine Schüler*in und ein Schüler am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil, der sich dieses Jahr thematisch um die Wechselwirkungen von Sport und Gesellschaft dreht.

Virtueller Tag der offenen Tür.  Da der echte im vergangenen November ausfallen musste, wird es nun ab dem 7. Februar – und damit noch vor dem berlinweiten Anmeldezeitraum für den 7. Jahrgang an weiterführenden Schulen einen virtuellen Tag der offenen Tür geben: mit einem filmischen Portrait unserer Schule und  themenbezogenen Filmclips. Die filmische Dokumentation wurde durch eine der Schule verbundene Regisseurin als virtuelle „Schlossführung“ durch Schüler*innen konzipiert. Trickfilme bieten aus Schüler*innen-Sicht interessante Hintergrundinformation – die Frage des Schulwegs etwa. Das ist gerade bei der Anmeldung für die neuen 7. Klassen nicht nur für die Kids, sondern auch für die Eltern interessant.

Die 42 vorangegangenen Folgen aus dem Online-Tagebuch können Sie hier nachlesen:  „Wie zum Kuckuck sind die ins Gebäude reingekommen?“„Bleib sauber, Johanna!“„So ergeht’s dem Schulleiter“„Schon wieder quadratische Funktionen“„Danke heißt auf Polnisch Dziękuję“„Vorbereitungen für die Rückkehr“„Es geht wieder los“ „Masken to go“„Alle wieder da“„Der ungeliebte Brückentag“„Warum nicht auch am Samstag?“„Alle begannen, in fremden Sprachen zu reden“„Endlich mal wieder Spanisch und Französisch“, „Klassenfotomontage und Rechnen mit der Pandemie“„Zeugnisvergabe in Etappen“„Sommercamp statt Sommerschule“„Jetzt wird renoviert“ , „Nach allen Regeln“„Gute Planung muss sein“, „Noch sind die Handwerker im Haus“„Letzte Vorbereitung vor dem Schulstart“„So war der erste Tag“„Die ersten Corona-Fälle“„Elternbegrüßung auf dem Schulhof“„Gedenktage, Gewalt und Demokratie“Gute Gastgeber, „Wochenend‘ und selbstgemachter Sonnenschein“„‘Nachhaltigkeit‘ und andere Horizont-Kurse“, „Demokratie lernen, Europa leben“„Erwischt in allen Variationen“Berlin statt BrandenburgPartnerschaften, Digitales, KunstUnterricht mit MaskeGedenken an Samuel PatyZwiebeln in OrangeVon Bielefeld bis Frankreich„Warum nicht auf Rot?“„Testweise Hybridlernen“„Lesefest mit Abstand“„Weihnachten und Lockdown ante portas“„In direktem Kontakt“, „Von Hamburg nach Tempelhof“. und „Eine Frage der Glaubwürdigkeit“.