Namen & Neues

Online-Tagebuch der Johanna-Eck-Schule: Blicke in die Zukunft

Veröffentlicht am 16.02.2021 von Sigrid Kneist

An der Johanna-Eck-Schule wird nach vorne geschaut. Einmal weil die Schulöffnung jetzt wieder näher rückt. Es wird aber auch in die nicht ganz so nahe Zukunft geblickt. Verwaltungsleiter Axel Jürs lässt uns diesmal im Online-Tagebuch wissen, wie sich die Tempelhofer Sekundarschule entwickeln könnte.

Blick in die Zukunft I. Auch wenn unsere Schüler*innen in der Familie ihren kleineren Geschwistern noch den Vortritt bei der Rückkehr in die Schule überlassen müssen, ist doch auch die stufenweise Rückkehr für die weiterführenden Schulen in Sicht. Wirklich alle an der Schule freuen sich darauf. Kommentar eines Schülervaters: „Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass das Frühaufstehen und das nach der Frühstückströdelei unvermeidbare Hetzen zum Bus mal so verklärt und wieder herbeigewünscht wird.“ Auch das Klingeln des Weckers kann also Musik in den Ohren sein, wenn es einen einigermaßen normalen Schulalltag verheißt.

Blick in die Zukunft II. Die von allen schulischen Gremien beschlossene Gemeinschaftsschule rückt näher. Die Zustimmung war übrigens nicht aus ideologischen Gründen so breit, sondern weil es unserer Schule ein Wachstum zu einem Bildungscampus ermöglicht: nicht nur durch zusätzliche Jahrgänge der Grundstufe (1-6) und gymnasiale Oberstufe (11-13) und dazugehörige neue Gebäude, sondern weil auch die Mittelstufe dann fünfzügig wird. Damit kann dann das jetzt schon große Angebot an Wahlpflichtunterricht mit den fächerübergreifenden Horizontkursen und  an Arbeitsgemeinschaften noch vielfältiger und umfassender werden. Manchmal kann eben auch Quantität die Qualität fördern – allerdings unter der Voraussetzung, dass man schlüssige Konzepte hat.

Blick in die Zukunft III. Nicht nur unsere Mittelstufen-Schüler*innen freuen sich darauf, nach dem MSA und dem Abschluss der 10. Klasse dann für ein Abitur nicht mehr auf eine andere Schule wechseln zu müssen. Es werden in einer Kooperation für eine gemeinsame Oberstufe – voraussichtlich mit der  Schule am Berlinickeplatz (ISS) – dann auch Kurse an der jeweils anderen Schule angeboten werden, wenn die Mehrzahl der Kursteilnehmenden aus eben jener Schule kommt. Das werden wir partnerschaftlich lösen. Das konzeptionell gut vorzubereiten, ist schon Tagwerk. Die Senatsverwaltung holt natürlich auch Stellungnahmen im Bezirk ein, bevor die Zusage der Senatorin, unser Anliegen auf einen vorgezogenen Start der gymnasialen Oberstufe wohlwollend zu prüfen, von ihrer Verwaltung administrativ eingelöst wird. Und dann soll das einhellige Votum aus der Region Tempelhof-Schöneberg Bezirk lauten dürfen: „Unbedingt! Die Johanna-Eck-Schule macht’s richtig gut.“

Die 47 vorangegangenen Folgen aus dem Online-Tagebuch finden Sie hier: tagesspiegel.de