Namen & Neues

Online-Tagebuch der Johanna-Eck-Schule: Für Mädchen und Frauen

Veröffentlicht am 09.03.2021 von Sigrid Kneist

Der 8. März ist bekannt als Weltfrauentag. Welche Bedeutung hat dieser Tag im Schulleben der Tempelhofer Sekundarschule? Davon berichtet uns Verwaltungsleiter Axel Jürs.

Für die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen engagiert sich die Schule an jedem Schultag – zwischen dem 9. März und dem 7. März des Folgejahres.  Der 8. März fiel am Montag und fällt leider auch in Zukunft aus: An Feiertagen ist ja schulfrei. Schülerin G. findet das schräg. „Den 8. März als Frauentag zum Feiertag zu machen fand ich merkwürdig. Früher war doch viel mehr los, an dem Tag – also in Sachen Gleichberechtigung. Jetzt ist das wie ein zweiter Muttertag“, sagt sie. Immerhin wünscht die Schule auf der Website allen Mädchen und Frauen eine gute, gleichberechtigte und selbstbestimmte Zukunft und verspricht, gemeinsam an möglichst allen Tagen daran zu arbeiten, mindestens an Schultagen.

Auf konkrete Ziele setzen. Für die Johanna-Eck-Schule heißt das auch, mit Schulaufsicht und Schulträger gemeinsam möglichst bald den Start der gymnasialen Oberstufe hinzubekommen, den Schülerin E., die stellvertretende Schulsprecherin ist, auch über das Jugendparlament befördern möchte: Sie möchte, dass die Mädchen, die die Empfehlung für die gymnasiale Oberstufe schaffen, hier an unserer Schule bald ihr Abi machen können und dafür nicht mehr die Schule wechseln, bzw. bis zur Fertigstellung des dazu vorgesehenen Neubaus  warten müssen. Das wäre für sie ein echter Grund zum Feiern – und zwar nicht nur am 8. März.

Die 50 vorangegangenen Folgen des Tagebuchs finden sie hier: tagesspiegel.de