Sport

Veröffentlicht am 25.08.2020 von Sigrid Kneist

Schwimmen ohne Internetzugang. Das Angebot der Bäderbetriebe ist derzeit nur stark eingeschränkt möglich. In der Regel muss online ein Zeitfenster gebucht werden, um derzeit in einem der Freibäder schwimmen zu können. Besonders für ältere Menschen kann das ein Problem sein; nicht alle sind internetaffin und haben einen Computer zur Verfügung, über den sie dieses abwickeln können. Die Seniorenvertretung des Bezirks berichtet nun, dass sich deswegen der 75-jährige Rainer K. aus Tempelhof mit der Bitte um Hilfe an sie gewandt habe. So habe man erreichen können, dass man an weniger nachgefragten Bädern auch an der Kasse ein Ticket erhalten kann. In unserem Bezirk zählt das Freibad des Kombibades Am Ankogelweg in Mariendorf dazu. Allerdings gilt dieses dort auch nur noch für die laufende Woche. Ab Montag ist im Bezirk – also auch im Sommerbad Mariendorf an der Rixdorfer Straße – die Freibadsaison zu Ende. Was den Zugang ohne Internetbuchung angeht, sieht die Seniorenvertretung Luft nach oben: „Wir glauben, da muss noch nachgebessert werden – zumindest, wenn es um den barrierefreien Zugang zu den Hallenbädern ab September geht.“

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