Nachbarschaft

Veröffentlicht am 24.04.2018 von Sigrid Kneist

Klaus Roesler, 74, aus Lichtenrade, seit 2017 Vorsitzender Bürgerinitiative (BI) Dresdner Bahn

Ich bin zwar schon von Anfang an dabei, also seit 1997, aber meist in zweiter Reihe hinter den Vorsitzenden Boto Mertins und Kurt Beck. Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau der Dresdner Bahn wird sich die Tätigkeit der Bürgerinitiative ändern und sich mit der Information und Beratung der Mitglieder befassen müssen (sollte nicht das Bundesverfassungsgericht das Urteil doch noch korrigieren). Bestimmt kommt es während der Bauarbeiten auch zu Konflikten mit der Bahn, bei denen der Einzelne allein kaum eine Chance haben dürfte. Auch dann werden wir da sein. Sie können uns auf unserer Homepage dresdner-bahn.de besuchen.

Das nervt mich: die Provinzialität und Mittelmäßigkeit der Berliner Politiker. Dass der Senat trotz des vielen Geldes nichts hinbekommt – zum Beispiel bei Schulen, Kitas, dem Wohnungsbau. Viel Intoleranz in der Bevölkerung gegenüber Moslems, aber natürlich auch von Moslems ausgehende Gewalt gegenüber Angehörigen anderer Religionen.

Das finde ich gut: das viele ehrenamtliche Engagement, gerade auch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise 2016. Oder hier in Lichtenrade die Umweltinitiative Teltower Platte. Ich selbst habe mich neben der Arbeit in der BI bei einem Fond zur Hilfe von Opfern sexueller Gewalt gegenüber Minderjährigen engagiert. Auch treibe ich gern selbst Sport, so bin ich noch mit 70 Jahren den Berlin Marathon gelaufen. Die restliche Zeit beanspruchen meine beiden Enkelkinder.

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