Nachbarschaft

Veröffentlicht am 17.07.2018 von Sigrid Kneist

Gerhard Hoffmann, geboren in München, wohnt seit 1973 in Schöneberg und arbeitet als Autor, Regisseur und Politikwissenschaftler.

Was ich im Sommermonat Juli mache? Ich bin im Vorstand des Regenbogenfonds e. V., der jedes Jahr im Juli eines der europaweit größten Events veranstaltet, nämlich das Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin. Am Wochenende des 21. und 22. Juli ist es wieder soweit. Wir erwarten wie jedes Jahr weit über 350.000 Gäste auf einer Veranstaltungsfläche von 20.000 Quadratmetern rund um den Nollendorfplatz. Die Organisation eines solchen Events ist natürlich eine Mammutaufgabe. Das Stadtfest-Team, zu dem ich gehöre, arbeitet beinahe das ganze Jahr über, damit es die beliebteste Partymeile Berlins bleibt.

Was das Besondere am Stadtfest ist? Ich würde sagen, die Mischung macht es. Da gibt es ein vielfältiges Spektrum von Politik und Informationen bis hin zu Biergärten, Cocktailbars und Essensangeboten. Im Grunde ist es ein buntes Schaufenster der queeren Community Berlins. Neben Infoständen von über 100 Vereinen, Organisationen und Projekten gibt es übrigens auch sechs Bühnen mit völlig unterschiedlichen Musikprogrammen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. 

Was eine meiner Aufgaben ist? Ich moderiere am Samstag, dem 21. Juli, von 15 Uhr 30 bis 16 Uhr 30 die Talkshow »Das wilde Sofa« auf der Stadtfestbühne, Eisenacher-/Ecke Fuggerstraße. In diesem Jahr heißt das Thema »Erneuerung«. Dazu habe ich spannende Gäste eingeladen: Die Anwältin Seyran Ates, den Kultursenator Klaus Lederer und den ehemaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit.

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-s.kneist@tagesspiegel.de

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