Kultur

Geschichte im Vorbeigehen

Veröffentlicht am 20.04.2020 von Simone Jacobius

Noch sind die Kultureinrichtungen in Berlin geschlossen. Es gibt mittlerweile aber viele Online-Angebote, gestreamte Konzerte, virtuelle Führungen und mehr. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit suchte nach weiteren Alternativen. Die Ausstellung „Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945” wird jetzt allen Interessierten am Zaun gezeigt. So ist auch ein bisschen Kultur in Corona-Zeiten möglich.

Wer waren die Menschen, die in Berlin Zwangsarbeit leisten mussten, woher kamen sie und unter welchen Bedingungen mussten sie hier leben? Fragen, denen die Ausstellung auf den Grund geht. Für die „Zaunbeschau” an der Britzer Straße 5 wurde die Dauerausstellung extra neu konzipiert. Auf zwölf wetterfesten Tafeln ist alles Wissenswerte nachzulesen – auch wenn die Museen wieder öffnen dürfen.

Stammgästen könnte die Ausstellung übrigens bekannt vorkommen. Denn 2002 erarbeitet, wurde sie bis zur Einrichtung der Dauerausstellung 2013 in der Gedenkstätte gezeigt. – Text: Simone Jacobius

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