Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 21.01.2019 von Thomas Loy

  • Alte Späthbrücke als Radschnellweg? Im Mai 2017 demonstrierten die Bezirksbürgermeister von Neukölln, damals noch Franziska Giffey, und TreKö, damals schon Oliver Igel, für eine Öffnung der alten Brücke über den Teltowkanal entlang der alten Späthstraße. Dann passierte lange nichts, und jetzt erklärte die Verkehrsverwaltung des Senats auf meine Anfrage: Man prüfe, ob die Brücke in den Bau des geplanten Radschnellwegs entlang der A 113 zum Tempelhofer Feld (West-Zweig der Y-Trasse) und zum Görlitzer Park (Ost-Zweig) integriert werden könnte. Wir sind gespannt aufs Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die in diesem Jahr präsentiert werden soll.
  • Cabuwazi bekommt festes Haus. Der Kinderzirkus Cabuwazi in Altglienicke erhält ein Flachdachgebäude aus Holz, dort sollen große Trainingsräume und ein Sozialtrakt eingerichtet werden. Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro, das Geld kommt aus Fördertöpfen des Bundes. Das Gebäude soll in diesem Jahr errichtet werden. Ein zweiter Bauabschnitt mit Rhönradhalle und einem Mehrzweckbau ist in Planung, wie das Bezirksamt mitteilte.
  • Café Evelin wird wiederaufgebaut. Nach dem Brand im vergangenen Sommer wird das Café Evelin am alten Standort an der Allendebrücke wieder aufgebaut. Das erklärte Eigentümer Rickmer Goed der Berliner Woche. Spätestens im November soll der Neubau fertig sein. Es gab den Anfangsverdacht auf Brandstiftung. Inzwischen wurde das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft aber eingestellt, ohne eine Ursache zu benennen.
  • Entwicklung der Wuhlheide. Nach dem Treptower Park soll jetzt die Wuhlheide in den gärtnerischen Blick genommen werden. Baustadtrat Rainer Hölmer (SPD) rechnet mit ähnlich hohen Kosten für die Rekonstruktion der ehemaligen Parkanlagen, also 14 Millionen Euro. Doch erst muss das Pflege- und Entwicklungskonzept stehen, daran wird gearbeitet. Die Untere Naturschutzbehörde hat in Absprache mit der Forstverwaltung schon mal damit begonnen, die Waldgebiete von „invasiven“ Gehölzen zu befreien, insbesondere der „Spätblühenden Traubenkirsche“. Ziel ist, den traditionellen, vom Aussterben bedrohten Waldtyp „Fingerkraut-Eichenwald“ wieder zum Vorschein zu bringen.
  • Wahlhelfer gesucht. Das Bezirkswahlamt sucht für die Europawahl am 26. Mai noch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die das Ehrenamt einer/eines Wahlhelferin/Wahlhelfers, vorrangig als Wahlvorstand oder Schriftführende in einem Briefwahllokal, übernehmen. Für den Einsatz wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35 Euro gezahlt. Interessenten können sich telefonisch unter 90297-2397 bzw. per E-Mail an bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de wenden.
Anzeige