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Anwohner fordern Lärmschutz an der A 100

Veröffentlicht am 07.05.2018 von Thomas Loy

Der Streit um die Verlängerung der A 100 nach Treptow flammt wieder auf. Am Freitag riefen die Gegner der A 100 Medienvertreter und Anwohner zu sich, in der Einladung war von Indizien für einen „Schwarzbau“ die Rede, was von der Bauverwaltung umgehend dementiert wurde. Es geht um die Autobahnrampe am Endpunkt der Autobahn am Treptower Park. Für die Gegner wird die Rampe gegen den Willen der Senatskoalition und vor Inkrafttreten der Planfeststellung errichtet, was illegal wäre, also ein Schwarzbau. Weil die Autobahntrasse einfach abrupt endet, quasi auf einem künstlichen Erdhügel, werde ein Präjudiz geschaffen für den Weiterbau nach Friedrichshain. Außerdem steige der Lärm, weil die Zufahrten das Niveau des Bahndamms erreichen. Sinnvoll wäre es, die Autobahn am Trogausgang enden zu lassen und die Zufahrten ebenerdig zu führen, meint Anwohner Bernd Kalweit. Mehr dazu hier: a100stoppen.de

Die Anwohner prüfen derzeit eine Klage, weil auf der Südostseite der künftigen Rampe keine Lärmschutzwand gebaut werden soll (Argument: hier gibt es ja ohnehin Bahnlärm), auf der anderen Seite, zur Beermannstraße, aber eine solche Schutzwand neun Meter hoch ragen soll. Eine klare Ungleichbehandlung. Die Klage müsste bis zum 21. Mai eingereicht werden, dann wird die Planfeststellung für die Rampe rechtskräftig.

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