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Rahnsdorf funzelt: Protest zurückgewiesen

Veröffentlicht am 04.02.2019 von Thomas Loy

Die Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin hat den Protest der Rahnsdorfer gegen die neuen LED-Leuchten zurückgewiesen. Im Antwortschreiben auf meine Anfrage teilt Stromnetz-Sprecher Olaf Weidner mit: „Aufgrund der Beschwerden haben wir eine vor Ort-Begehung durchgeführt und die lichttechnischen Parameter überprüft.“ Ergebnis: „Das Beleuchtungsniveau sowohl auf der Straße als auch auf den Gehwegen hat sich gegenüber der Altanlage nicht wesentlich verändert.“ Genau das hatten die Anwohner aber moniert. Die neue Lichtfarbe „warmweiß“ (3000 Kelvin) entspreche dem „Lichtkonzept“ des Senats, so Weidner weiter. Dass die Leuchten nur nach unten abstrahlen, sei ebenso Vorgabe, um Insekten vor Lichtverschmutzung zu schützen. „Um tief greifende Verbesserungen bei der Beleuchtung zu erreichen, wäre ein kostenintensiver kompletter Umbau inklusive Ergänzung der Beleuchtungsanlage (Masten, Leuchten, Tiefbau, Kabel etc.) erforderlich.“ Dies sei aber „nicht Inhalt der vom Land Berlin beauftragten und hier durchgeführten Maßnahmen“. In Rahnsdorf sollen insgesamt 884 Leuchtenköpfe ausgetauscht werden, ca. 200 davon wurden bereits ausgetauscht. Interessant auch dies: „Eine Vorab-Information der Bürger durch Stromnetz ist in unserer Beauftragung nicht vorgesehen und findet daher durch uns auch nicht statt. SenUVK informiert nach unserer Kenntnis nur in Einzelfällen.“