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Strandbäder fordern Pachterlass

Veröffentlicht am 18.05.2020 von Thomas Loy

Die Pächter der Strandbäder Wendenschloss, Grünau und Friedrichshagen fordern von den Berliner Bäderbetrieben einen Erlass der Pachtzahlungen, solange die Corona-Einschränkungen greifen, außerdem sollten die Pachtverträge um vier Jahre verlängert werden. Das habe eine Beratung mit dem Vorstandschef des Tourismusvereins Treptow Köpenick, Robert Schaddach, ergeben, teilte Robert Schaddach auf Facebook mit. „Nur so ist gewährleistet, dass die Bäder öffnen können und den Badebetrieb garantieren unter wirtschaftlichen Bedingungen“. Von den Bäderbetrieben gibt es dazu noch keine Stellungnahme, auch nicht vom Finanzsenator. Die Bäder dürfen ab 25. Mai wieder öffnen.

Der Pächter aus Grünau, Christian Rücker, will erst am 29. Mai öffnen, allerdings sei das abhängig vom Hygienekonzept, das er noch nicht kenne. Er habe mehr als zwei Mio. Euro in das neue Bad investiert, könne es aber wegen der Coronakrise nicht so nutzen wie geplant. Veranstaltungen wie Sommerfeste und Hochzeiten fallen vorerst weg. Immerhin können die neuen Gastro-Bereiche öffnen und der Sportgeräteverleih. Mit dem Indoorspielplatz, der den Betrieb wetterunabhängiger machen soll, könnte es aber schwierig werden wegen der Abstandsregeln. „Ich rechne mit 300.000 Euro Verlust in diesem Jahr“, sagt Rücker.