Namen & Neues

Abrisse von Allende-Alt und Elsen-Ost verzögern sich

Veröffentlicht am 29.06.2020 von Thomas Loy

Der Abriss der maroden Elsenbrücke-Ost hätte schon im Frühjahr begonnen sollen, doch da war gerade Corona-Shutdown. Die Verkehrsverwaltung treibt aber jetzt die Planungen für die „komplexen Abbrucharbeiten“ voran, wie Sprecherin Constanze Siedenburg auf meine Anfrage mitteilt. Ein steht bereits fest: Weil die Radfahrer künftig auch über die intakte westliche Brückenhälfte fahren müssen, wird den Autos eine Fahrbahn weggenommen, „hierfür wird geklärt, welche der verbleibenden drei Fahrstreifen für den Kraftfahrzeugverkehr gen Norden und welche gen Süden geführt werden“, so Siedenburg. Drei Fahrstreifen – früher gab es dort sechs. Das Nadelöhr verengt sich weiter.

Der Abriss der alten Allende-Brücke verzögert sich um rund ein halbes Jahr, berichtet die Berliner Woche. Zur Vorbereitung der Abrissarbeiten sollen bis Ende dieser Woche der Fuß- und Radverkehr über die neue Brückenhälfte geführt werden. Außerdem muss noch eine Trinkwasserleitung verlegt werden. Wenn der Abriss beginnt, soll die Spree für die Schifffahrt gesperrt werden, voraussichtlich im Oktober. Die Fertigstellung der neuen Allendebrücke ist weiterhin bis 2021 geplant. Einzelne Restarbeiten könnten sich aber auch noch bis Anfang 2022 hinziehen, erklärt die Senatsverwaltung für Verkehr. Der Brücken-Neubau soll 37 Mio. Euro kosten.

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