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Verkrautung der Gewässer - Institut für Gewässerökologie befragt Anwohner

Veröffentlicht am 07.09.2020 von Thomas Loy

Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) am Müggelsee untersucht Ursachen und Wirkungen der Massenentwicklung von Wasserpflanzen in Seen und Flüssen, speziell in der Müggelspree zwischen Hangelsberg und Erkner. Die Ursachen lassen sich mit den üblichen wissenschaftlichen Methoden eingrenzen, für den Bereich der Wirkungen sind die Wissenschaftler aber auf die Mithilfe der Gewässer-Anwohner und -Nutzer angewiesen.

Wie sehr stören Wasserpflanzen? Eine Umfrage, die Teil des Projektes ist, soll ermitteln, wer die Wasserpflanzen als störend empfindet, welche Pflanzendichte bevorzugt und auch, welche Kosten für eine maschinelle Entkrautung als angemessen empfunden werden. Diese Auskünfte sollen helfen, die „bevorzugte Dichte an Wasserpflanzen zu bestimmen und das Management der Wasserpflanzen in der Müggelspree zu optimieren“.

Spree wird „gekrautet“. Der Spreeabschnitt zwischen Hangelsberg und Erkner wird seit 2002 jeden Sommer vom Wasser- und Landschaftspflegeverband Untere Spree „gekrautet“. Dabei werden die Pflanzen über dem Boden abgeschnitten, anschließend  treiben sie zu Krautfängen, wo sie aus dem Wasser gezogen werden.

Die Fragebögen können online ausgefüllt oder im Sekretariat des IGB Berlin angefordert werden (Tel. 030-64181681). Den Link zum Online-Fragebogen finden Sie unter www.igb-berlin.de. Weitere Auskünfte erteilt Jan Köhler: koehler@igb-berlin.de – Foto: Sebastian Willnow/dpa

+++ Dieser Text  von Thomas Loy erschien zuerst im Tagesspiegel-Newsletter für Treptow-Köpenick. Die Tagesspiegel-Newsletter für die einzelnen 12 Berliner Bezirke gibt es kostenlos und in voller Länge unter leute.tagesspiegel.de +++

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