Namen & Neues

Grüne sagen Ja zu Tesla, aber bitte ohne zusätzlichen Autoverkehr

Veröffentlicht am 12.10.2020 von Thomas Loy

Die Grünen im Bezirk wollen Tesla bändigen. „Die Ansiedlung Teslas darf kein Grund für eine Zerstörung der Natur in Treptow-Köpenick durch neuen Straßenbau und umfassende Flächenversiegelungen darstellen. Wir müssen irreparablen Schaden an unserer Natur und eine dauerhafte Erhöhung des Individualverkehrs um jeden Preis vermeiden“, erklärt Claudia Schlaak, Fraktionsvorsitzende und naturschutzpolitische Sprecherin. „Einige Analysten rechnen damit, dass 80 bis 90 Prozent der Belegschaft des Tesla-Werks mit dem Auto anreisen wird. Dazu dürfen wir es nicht kommen lassen. Durch einen deutlichen Ausbau des ÖPNV muss die Erhöhung des Kfz-Verkehrs so gering wie möglich gehalten werden“, sagt ihr Kollege Jacob Zellmer. Ein entsprechender Antrag der Grünen wurde in der jüngsten Bezirksverordnetenversammlung beschlossen.

Rund 12.000 Mitarbeiter sollen in der Gigafabrik mal tätig sein. „Pro Schicht entspricht das 4000 Menschen, die zum Teil auch aus Treptow-Köpenick kommen werden“, schreiben die Grünen. Als Sofortmaßnahme nach Eröffnung des Werks sollten bestehende Busverbindungen besser getaktet und neue Buslinien „nach und von Müggelheim und Rahnsdorf aus und in Richtung Erkner“ geschaffen werden.

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