Nachbarschaft

Veröffentlicht am 23.07.2018 von Thomas Loy

Gregor Keck, 37, neuer Regionalmanager für Treptow-Köpenick aus Hessenwinkel.

Mit seiner Vita könnte er sich auch bei Samsung oder Google bewerben, doch den Köpenicker Gregor Keck (auf dem Foto links) hat es nach vielen Jahren im In- und Ausland (England, Frankreich, Türkei, Leipzig, Marzahn-Hellersdorf) zurück in seine Heimat gezogen. Er ist „ab sofort“ neuer Leiter des Regionalmanagements Südost, vormals Schöneweide, heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Keck folgt auf Thomas Niemeyer (auf dem Foto rechts), der das Regionalmanagement vor fünfeinhalb Jahren aufbaute. Keck war vorher in ähnlicher Position für den CleanTech Park in Marzahn zuständig, hat also die Ansiedlung von Firmen begleitet.

Aufgewachsen in Hessenwinkel, Grundschule an den Püttbergen, anschließend aufs Alexander-von-Humboldt-Gymasium in Köpenick. Bis zur 11. Klasse, dann ging Keck zum Schüleraustausch nach Norfolk in England und kam erstmal nicht wieder. Der AvH-Direktor wollte, dass alle Austauschschüler ein Jahr nachholen, erzählt er. Keck hielt das für Zeitverschwendung und legte sein Abitur in England ab. Dort begann er auch sein Wirtschaftsstudium. „17 Jahre war ich auf Wanderschaft“, vor drei Jahren kehrte er nach Berlin zurück und wohnt wieder in Köpenick.

Oberschöneweide kennt Keck noch aus den 90er Jahren, jetzt möchte er den Strukturwandel dort in die richtige Richtung lenken, hin zu technologie-orientierten Firmen im Bereich digitale Vernetzung (Industrie 4.0), aber auch zu einem wichtigen Standort für die Kunstszene. Keck betont die Kontinuität des Regionalmanagements, er wolle an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen. Sein Vertrag läuft über zwei Jahre.

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-t.loy@tagesspiegel.de

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