Namen & Neues

Jahreskarte ohne Schwimmbäder lohnt nicht

Veröffentlicht am 28.03.2019 von Corinna von Bodisco

Ein kleines Zukunftsvisionenspiel zum Thema Schwimmen in Xhain, September 2019:

  • Holzmarkt? – Geschlossen wegen Schäden und Neubau.
  • Spreewaldbad? – Sanierung bis etwa 2021.
  • Baerwaldbad? – Noch besetzt, Räumungsklage liegt beim Gericht.
  • Prinzenbad. – Noch nicht im Herbst 2019. Die Traglufthalle kommt voraussichtlich erst 2020 (siehe „Sport“).

Über die sich steigernde Schwimmbadknappheit im Bezirk haben wir hier im Newsletter immer wieder berichtet. Trotzdem wüssten viele Nutzerinnen im Besitz einer Jahreskarte gar nicht, dass sie im Herbst auf dem Trockenen säßen, appelliert Tania Gärtner (Grüne) im Antrag „Jahreskarte der Bäderbetriebe ohne Schwimmbäder“ an das Bezirksamt, die Berliner Bäder-Betriebe und den Senat. Der Antrag wurde in der gestrigen BVV nicht debattiert, aber in den Ausschuss für Schule und Sport verwiesen. Um was es geht, steht schon im Antrag:

Transparente Infos: mündlich, online, Aushänge. Es sei doch zu erwarten, dass die Mitarbeiterinnen der Bäderbetriebe die Kundinnen über die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten informierten. Zusätzlich sollten auch Aushänge vor Ort installiert und Informationen auf der Webseite über die künftigen Bäderschließungen veröffentlicht werden. Und Gärtner geht noch weiter: Für jeden Monat der Nichtnutzung solle es eine Rücknahmeregelung für Jahreskarten geben.

Dann schwimmt mit eurer Jahreskarte doch in Neukölln oder in Mitte? Das sei laut Gärtner keine Option: „Eine Jahreskarte amortisiert sich nur, wenn man regelmäßiges Schwimmen in sein Leben einbauen kann“, heißt es im Antrag weiter. Klingt einleuchtend.