Nachbarschaft

Veröffentlicht am 05.08.2019 von Robert Klages

„Lichtenberg, ick liebe Dir!“ So der Titel der Kiez-Hommage von André Hoek. Er hat auch bei der Sommeruni für Kiezreporter*innen teilgenommen. Auch hier im Newsletter war er schon öfter, ein alter Bekannter quasi. Schön, dass er das positive Denken noch nicht aufgegeben hat:

„Berlin hat viele Stadtbezirke und jeder hat ein anderes Gesicht. Deines ist zwar nicht unbedingt das Schönste, aber gewiss dasjenige, mit dem meisten Charme. Wenn ich durch Deine Straßen laufe, bin ich auf jedem Meter Daheim. Ich kenne praktisch jeden Deiner Pflastersteine mit Namen und liebe diese fast wie eigene Kinder. So fühlt sich Heimat an, so fühlst Du Dich an.

Genau so geht es mir mit den Menschen, die in Dir leben. Ebenfalls alles Deine Kinder. Jung und alt, arm und reich. Allen gibst Du einen Platz, an dem sie sich, genau wie ich, geborgen fühlen können. Du bist noch ein Stück vom alten Ostberlin. Manchmal ruppig, aber immer mit dem Dir eigenen, typischen Berliner Herzen, für das Du unter allen Berliner Bezirken, das klassische Beispiel bist.

Und Du bist wie der Phoenix. In den 80er-Jahren total am Ende, bist Du aus Deiner eigenen Asche, schöner und strahlender als je zuvor wieder auferstanden. Du bist der Kiez, in dem es sich in Berlin am meisten zu leben lohnt. Lichtenberg, ick liebe Dir!“

André, ick danke Dir für den Text.

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-r.klages@tagesspiegel.de

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