Kultur

"Spandau hat Potenzial": Künstler wollen 2019 auf Postbrache bleiben

Veröffentlicht am 18.12.2018 von André Görke

Die Postbrache ist Spandaus zentralste Baustelle – erbaut 1980, verwaister Betonklotz seit 1996. Seitdem die Ruine abgerissen wurde, tobt sich dort die Künstlertruppe um Alexander Kopp („Neue Urbane Welten“; Foto) aus. Jetzt war Weihnachtsfeier mit Lagerfeuer, Lampions, Musik, Streetart – hier gibt’s Fotos. Im Herbst 2019 kommen die Abrissbagger. Ab 2020 entsteht durch Investor Agilolf Bachner (Foto) für 100 Mio Euro ein neues Viertel mit Hochhaus, Hotels, Cafés am Havelufer. Hier zeigen wir Ihnen 70 Fotos und Simulationen von dem Viertel. „Dass wir den Sommer 2019 noch nutzen können, ist durchaus realistisch“, schreibt uns Kopp. Die Ziele und Wünsche der Künstler? „1.) Für die Postbrache wünschen wir uns eine bunte und vielfältige Nutzung und eine Signalwirkung für eine positive Entwicklung Spandaus. 2.) Wir als einer der sehr jungen, aber erfolgreichen Protagonisten im Kulturbetrieb Spandaus wünschen uns für die Zukunft und für Spandau eine verstärkte und vorurteilsfreie Kooperation aller im Bezirk agierenden Akteure. Spandau hat sehr viel Potenzial und noch mehr junge und alte Menschen, die sich auch in Ihrem aufstrebenden Bezirk mehr junge urbane Kultur wünschen.“ Und was macht der Kulturverein ab 2020? Kopp zu uns: „Wir werden uns an einem ähnlichen Nachfolgeprojekt beteiligen. Wir suchen in Spandau etwas Überdachtes für unsere Skater und die Kunst.“ Hallo, Hallo: Wer kann dem Kunstverein temporär helfen? Kontakt hier.

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