Namen & Neues

Postbaustelle: Erstmals wird Fassade gezeigt

Veröffentlicht am 15.05.2018 von André Görke

Wir schalten rüber zu Spandaus berühmtester Baustelle: die Postbrache. Eben hat uns Investor Agilolf Bachner am Telefon erzählt: Ja, am 8. Juni soll erstmals die Fassade der neuen Hochhäuser gezeigt werden – die bisherigen Simulationen waren nur Platzhalter. Bachner will aus Baden-Württemberg anreisen, „ich bin eh alle zwei Wochen in Spandau“. Und sonst? „Wir verhandeln gerade mit potentiellen Mietern – wir können ja nicht ‚ins Blaue‘ hineinbauen“, sagt Bachner. Konkret geht es um ein Hotel. Bleibt es beim Baustart im Frühjahr 2019? Nein, aber dann sollte das Baurecht vorliegen, gebaggert werde wohl „eher Ende 2019“. Bauzeit: „24 bis 36 Monate“. Damit soll es bei 2021/2022 bleiben. Interessant wird die Straßenfrage: Wie wird der Weg im neuen Viertel heißen? „Spandauer Ufer“, so wie das Bauprojekt?

Oder doch Werner-Salomon-Straße? An den berühmten Bürgermeister der SPD (1979 bis 1992; „einer der letzten großen West-Berliner Politiker“) will schließlich Stadtrat Gerhard Hanke, CDU, erinnern. Er hatte hier im Spandau-Newsletter die Debatte um die Umbennung des Rathausvorplatzes in Gang gebracht. So viel vorab: Die Idee wird das Rathaus Spandau im Sommer 2018 noch beschäftigen.

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