Namen & Neues

SPD: Antrag für Werner-Salomon-Platz ist soweit

Veröffentlicht am 21.08.2018 von André Görke

Der Politbetrieb im Rathaus Spandau startet und die SPD ist schon mal wach. Am Abend schrieb uns Fraktionschef Christian Haß: „Wir werden den Antrag zum WernerSalomon-Platz als SPD-Fraktion stellen und hoffen, dass wir von weiteren Fraktionen unterstützt werden.“ Ein monatelange interne Debatte ist damit beendet. Die Idee: Der namenlose (!) Platz vorm Rathaus sollte den Namen des vielleicht wichtigsten Bürgermeisters tragen. Salomon war von 1979 bis 1992 Bezirkschef. Er schaffte es, schon zu DDR-Zeiten eine Städtepartnerschaften nach Nauen aufzubauen und holte West-Staaken nach dem Mauerfall schnell zurück nach Spandau. Die Idee, Salomon für sein Lebenswerk mit Anstand und Respekt zu ehren, kam nicht etwa als Eigen-PR von der SPD, sondern von Kulturstadtrat Gerhard Hanke, also ausgerechnet von der CDU. Die Idee hat er erstmals hier im Spandau-Newsletter 01/18 geäußert, denn: „Werner Salomon war eine Größe.“ 2019 wird Salomon fünf Jahre tot sein.

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