Kurzmeldungen
Veröffentlicht am 06.01.2022 von Boris Buchholz
- BSR: Die Lankwitzer Weihnachtsbäume müssen als erste auf die Straße. Wenn Sie den weihachtlichen Abholservice der Stadtreinigung nutzen möchten, müssen Sie sich langsam von Ihrem Weihnachtsbaum verabschieden. Die Stadtreinigung dreht in jeder Nachbarschaft exakt zwei Runden, um die Zierde Ihres Wohnzimmers einzusammeln. Den Anfang machen die Tannen- und Kiefer-Sammelteams bereits am kommenden Samstag, 8. Januar, in Lankwitz, Lichterfelde und Zehlendorf; eine zweite Chance ergibt sich am 15. Januar. Nach Wannsee kommen die Aufräumer in Orange jeweils am Mittwoch, 12. und 19. Januar. Dahlem steht am 13. und 20. Januar (Donnerstag) auf dem Tourplan. Wer in Steglitz oder Nikolassee wohnt, kann noch etwas mit dem Abschmücken warten, erst am 14. oder 21. Januar (Freitag) müssen die Nadelbäume am Straßenrand liegen. Apropos Abschmücken: Alles muss vom Ast, auch Lametta. Die BSR bittet Sie, dass die Bäume am Abholtag schon ab 6 Uhr gut sichtbar an der Bordsteinkante liegen. Insgesamt rechnet die Stadtreinigung damit, dass 350.000 Bäume eingesammelt werden müssen. Sie werden in Biomasse-Kraftwerken verbrannt; Strom und Wärme für ein ganzes Jahr und etwa 500 Haushalte werden gewonnen. Alle Abholtermine in der Stadt erfahren Sie hier.
- Erste Bauanträge für den Sockel des Kreisel eingereicht: Doch der Bau geht anscheinend nur langsam voran. Die Adler Group, die neue Besitzerin des Kreisel-Gerippes und seiner Sockelgebäude, hat im November zwei Bauanträge an das Bezirksamt geschickt. Wie Stadtenwicklungsstadtrat Michael Karnetzki (SPD) der „Berliner Morgenpost“ bestätigte, habe die Bauaufsicht Pläne für den Umbau des ehemaligen Parkhauses und des Gebäudeteils an der Kuhligkshofstraße erhalten. Sie seien vorab mit dem Amt abgestimmt worden; jetzt würden die Anträge geprüft. Wie hier berichtet, sollen im Parkhaus und entlang der Kuhligkshofstraße Büros und Gewerbeflächen entstehen. 360 Stellplätze werden im Untergrund geschaffen. Neu ist allerdings, dass die Sockelgebäude nicht im Bestand saniert und erweitert, sondern abgerissen und neu gebaut werden sollen. Eigentlich sollte der Wohnturm bereits Ende 2021 fertiggestellt sein; seit einiger Zeit redet der Bauherr von 2024. Doch geht der Bau anscheinend nur langsam voran. Im September berichtete der Tagesspiegel, dass laut Dobroslawa Pazder, der Sprecherin der Adler Group, aktuell an der provisorischen Heizzentrale, an der „Deckenrandertüchtigung, Vorbereiten/Ertüchtigung der Installations- und Aufzugsschächte sowie Vorbereitung der Grobmontage der TGA-Komponenten“ gearbeitet werde. Drei Monate später, Ende Dezember, fragte die „Morgenpost“ nach und erfuhr: „Sie zählt die Ertüchtigung der Deckenränder, der Installations- und Aufzugsschächte sowie die Vorbereitung von Komponenten der technischen Gebäudeausrüstung auf.“ Und die provisorische Heizzentrale nicht zu vergessen. Vierteljährlich grüßt das Murmeltier, äh, die PR-Abteilung.
- 324 Wunschbaum-Geschenke: So viele Präsente wie noch nie. Die Wunschbäume des Vereins „Schenk doch mal ein Lächeln“, sie standen in der Adventszeit in den Rathäusern Steglitz und Zehlendorf, sorgten für einen stetigen Strom schenkwilliger Besucherinnen und Besucher. Wie das Bezirksamt mitteilte, wurden nirgends in der Stadt mehr Wunschsterne von den Ästen gepflückt als in Steglitz-Zehlendorf. Auf den Sternen hatten Kinder aus acht Einrichtungen in Bezirk ihre Wünsche notiert oder gemalt. 324 Geschenke kamen zusammen. „Ich freue mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Geschenke abgegeben wurden und somit viele Kinder beschenkt werden konnten“, sagte Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg (Grüne). Ihre Vorgängerin und Initiatorin des Projekts, die heutige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport Cerstin Richter-Kotowski (CDU), erklärte: „Nicht nur in Pandemiezeiten ist und bleibt es wichtig, sozial benachteiligten Familien so gut es geht unter die Arme zu greifen. Sie alle haben den Kindern ein Lächeln geschenkt und dafür danke ich Ihnen herzlich.“