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Breitenbachplatz: Verkehrsausschuss beschließt Machbarkeitsstudie zum Abriss der Autobahnbrücke

Veröffentlicht am 23.05.2019 von Boris Buchholz

Breitenbachplatz: Verkehrsausschuss beschließt Machbarkeitsstudie zum Abriss der Autobahnbrücke. Der Verkehrsauschuss des Abgeordnetenhauses in Berlin hat sich letzten Donnerstag mit den Stimmen von SPD, CDU, Linken und Grünen für einen „Abriss beziehungsweise weitgehenden Rückbau und Umbau der Brücke über den Breitenbachplatz und eine ebenerdige Führung des motorisierten Verkehrs entlang des Platzes“ ausgesprochen. Dafür solle der Berliner Senat bis Mai 2020 eine Machbarkeitsstudie vorlegen. Mein Kollege Cay Dobberke, er schreibt den Tagesspiegel-Newsletter für Charlottenburg-Wilmersdorf, hatte über den Ausschussbeschluss, der jetzt im Plenum des Abgeordnetenhauses beraten werden muss, am Freitag berichtet.

Jetzt liegt der im Ausschuss veränderte Antrag online vor: Der Abriss der Brücke solle als Modell für den Rückbau der „autogerechten Stadt“ begriffen werden, heißt es im Antrag. In der zu erstellenden Machbarkeitsstudie solle eine mögliche Randbebauung „nördlich und nordöstlich der Schildhornstraße“ berücksichtigt werden, die die „städtebauliche Fassung des Stadtplatzes“ wiederherstellt und dringend benötigten Wohnraum schaffe. Außerdem sei es das Ziel, unter anderem mit einer Tempo-30-Zone und Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer „den Platz für die Menschen zurückzugewinnen“.

In der Sitzung des Verkehrsausschusses hatten Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) und Beamte aus ihrer Verwaltung erklärt, die Brücke sei so marode, dass man sie innerhalb der nächsten fünf Jahre sanieren, neu bauen oder abreißen müsse.  – Boris Buchholz
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