Namen & Neues

So geht es nach dem Bürgerprotest in Gatow weiter

Veröffentlicht am 11.12.2018 von André Görke

Gar nicht lange her, da wurden die braven Vorstädter in Kladow und Gatow böse: Grund: Dort sollte der Havelradweg mit Parkplätzen und Fußweg im Dorfkern Gatow gebaut werden – derzeit sieht es so aus. Der Verkehr hätte monatelang nur in Nord-Süd-Richtung rollen können, inkl. BVG-Busverkehr. Wer also aus Gatow mal kurz zur Heerstraße wollte, hätte über Kladow und die Potsdamer Chaussee rollen müssen – bis zu 11 km Umweg. Und weil das holterdiepolter angekündigt wurde, ging Gatow auf die Barrikaden. Monate später jetzt das: „Der Bau des Havelradwegs neben der Straße ist vom Tisch. Wir prüfen jetzt, ob wir 2019 erst mal nur die Radwege auf der Straße markieren“, sagte uns jetzt Stadtrat Frank Bewig, CDU („Wir haben schlecht kommuniziert“). Er traf sich wie verabredet mit der Anwohner-Initiative um Wolfgang Lohrer. Allerdings: Die drei Hauptstraßen im Süden werden in den kommenden Jahren komplett erneuert, in Gatow aber „nicht vor 2026“, berichtet jetzt Lohrer. Ab 2021 allerdings steht die Sanierung der Gatower Straße zwischen Heerstraße und Weinmeisterhornweg sowie des Ritterfelddamms an. Und was das bedeutet, kann sich jeder erahnen, der mal auf den Stadtplan guckt. Wo sind die Umleitungsschilder?

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